Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

UN: Hungersnot von Millionen Menschen im Jemen verschlimmert sich

Genf (epd). Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR der Vereinten Nationen hat vor einer Verschlimmerung des Hungers und der humanitären Lage von Millionen Menschen im Jemen gewarnt. Laut einer Untersuchung seien 85 Prozent der befragten Familien nicht in der Lage, ihren täglichen Nahrungsmittelbedarf zu decken, warnte das UNHCR am Freitag in Genf.

"Sie nehmen sogar in Kauf, dass Raketen über ihre Köpfe fliegen"

Bremen (epd). Trotz des russischen Bombenhagels kehren nach Beobachtungen des kirchlichen Friedensbeauftragten Andreas Hamburg aus Bremen vermehrt ukrainische Geflüchtete in ihre Heimat zurück. „Ja, das ist so, viele trauern um ihre Heimat und haben ganz viel Heimweh“, sagte Hamburg dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Keine Einigung auf Ende der Kämpfe bei Sudan-Gesprächen

Der große Durchbruch blieb bis zum Ende aus: Bei den Gesprächen zur Krise im Sudan können sich die Konfliktparteien nicht auf eine Waffenruhe einigen. Die Armee war gar nicht erst zum Tagungsort in der Schweiz angereist.

Kirchenvertreter machen auf religiöse Verfolgung aufmerksam

Zum UN-Gedenktag für Opfer religiöser Verfolgung erinnern Kirchenvertreter an die Religionsfreiheit als Menschenrecht. Gewalt gegen religiöse Minderheiten nehme in vielen Ländern zu, beklagen Hilfswerke, nicht nur im Globalen Süden, auch in Europa.

Am Tag der Befreiung soll es Sushi geben

Mehr als 300 Tage ist es her, dass die Hamas 250 Menschen in den Gaza-Streifen entführt hat. Mehr als 100 Geiseln befinden sich noch immer dort. Ihre Familien denken nicht daran, sie aufzugeben - und hoffen auf einen Deal mit der Hamas.

Amnesty prangert rechtswidrige Waffenexporte in Konfliktregionen an

Genf (epd). Amnesty International hat die rechtswidrigen Ausfuhren von Waffen in Kriegsgebiete wie den Nahen Osten angeprangert. Einige der weltweit größten Exporteure setzen sich offen über die restriktiven Regeln des zehn Jahre alten internationalen Waffenhandelsabkommens hinweg, erklärte Amnesty am Montag zum Auftakt einer Konferenz der Vertragsstaaten in Genf.

Aufruf zum Schutz von humanitären Helfern

Die Gewalt gegen humanitäre Helferinnen und Helfer war 2023 laut den Vereinten Nationen beispiellos. Vor allem im Gaza-Streifen wurden viele von ihnen getötet. Hilfswerke fordern einen besseren Schutz für die Menschen, die die Not anderer lindern.