Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

UN: Krieg im Libanon zwingt 1,2 Millionen Menschen in die Flucht

Genf, Beirut (epd). Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon zwingt laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR immer mehr Menschen in die Flucht. Rund 1,2 Millionen Menschen seien innerhalb und außerhalb des Landes vertrieben, erklärte die UNHCR-Regionaldirektorin für den Nahen Osten und Nordafrika, Rema Jamous Imseis, am Dienstag bei einer Videokonferenz.

Sorge nach Beschuss von Blauhelmen im Libanon

Bei den Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah geraten auch die im Südlibanon stationierten Blauhelme immer wieder unter Beschuss. UN-Generalsekretär Guterres warnt: Solche Attacken können als Kriegsverbrechen gewertet werden.

"Besser spät als nie": Urteil Jahrzehnte nach LRA-Terror in Uganda

Nach einem Marathonprozess soll in Uganda das Strafmaß gegen den ehemaligen LRA-Kommandeur Thomas Kwoyelo verkündet werden. Die Rebellengruppe terrorisierte lange den Norden des Landes. Anführer Joseph Kony ist weiter auf freiem Fuß.

Israels Armee verletzt UN-Soldaten im Libanon

Genf (epd). Die israelischen Streitkräfte haben nach UN-Angaben am Donnerstag im Libanon zwei Blauhelmsoldaten durch Beschuss verletzt. Ein Panzer Israels habe auf einen Beobachtungsturm des Hauptquartiers der Friedenstruppe Unifil in der Stadt Naqoura gefeuert, teilte die UN-Mission im Libanon auf der Internetplattform X mit.

Papst Franziskus schreibt an Katholiken im Nahen Osten

Rom (epd). Papst Franziskus hat sich am Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel an die Katholiken im Nahen Osten gewandt. „Die Menschen wissen heute nicht, wie sie Frieden finden können, und wir Christen dürfen nicht müde werden, Gott darum zu bitten“, schreibt er in einem Brief an seine Glaubensbrüder und -schwestern, den der Vatikan am Montag veröffentlichte.

Gaza: Gedenken im Zeichen des Krieges

Ein Jahr nach dem brutalen Hamas-Überfall auf Israel ist bundesweit an die Opfer erinnert worden. Das Gedenken stand im Zeichen des andauernden Krieges mit der Hamas und der Ausweitung des Nahost-Konflikts.

Fehrs: Angriff am 7. Oktober rechtfertigt kein "Ja, aber"

Frankfurt a.M., Hamburg (epd). Die amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, stört die Relativierung des brutalen Angriffs der Hamas am 7. Oktober auf Israel. Der massive Terrorüberfall der Hamas sei ein beispielloser Angriff, sagte Fehrs dem Evangelischen Pressedienst (epd). Sehr schnell habe es aber sprachliche Relativierungen gegeben.

Solidarität mit Israel zum Jahrestag des Terrorangriffs

Zum Jahrestag des Terrorangriffs auf Israel vom 7. Oktober 2023 haben Politiker und Kirchenvertreter dem Staat Israel ihre Solidarität ausgesprochen. Trotz der jüngsten Eskalation des Nahost-Konflikts äußerte Kanzler Scholz Hoffnung auf Frieden.

Jerusalemer Propst Lenz: Wir halten die Hoffnung auf Frieden hoch

Jerusalem, Düsseldorf (epd). Nach dem massiven Raketenangriff des Iran auf Israel ist die Situation nach Angaben des Vertreters der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Israel, Joachim Lenz, weiterhin sehr angespannt und unübersichtlich.

"Nicht enden wollender Alptraum" - ein Jahr Gaza-Krieg

Hunger und Zerstörung - der Gaza-Streifen gleicht ein Jahr nach Kriegsbeginn einer Trümmerlandschaft. Laut der Weltbank leben alle Menschen in Armut, eine halbe Million droht akut zu verhungern.