Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Verbrechen gegen den Weltfrieden

Den Haag (epd). Hermann Göring machte den Anfang. Er wurde zusammen mit weiteren Nazi-Führern für das Entfesseln eines Krieges schuldig gesprochen. Mehr als 70 Jahre später soll dies wieder möglich sein - zumindest nach dem Willen zahlreicher Mitglieder des Internationalen Strafgerichtshofs.

EKD-Ratschef: Menschen in Aleppo Opfer internationaler Machtpolitik

Hannover (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, unterstützt den Aufruf des Weltkirchenrates, die humanitäre Versorgung der Bevölkerung im syrischen Aleppo sicherzustellen. "Es ist ein Trauerspiel, wie die Menschen in Aleppo Opfer internationaler Machtpolitik werden", schrieb der Theologe am Dienstag auf seiner Facebook-Seite.

Antrittsrede von Joachim Gauck bei der Bundeswehr

Diese Rede ist gerade für die Kirche interessant, da der Bundespräsident – als Theologe – bewusst christliche Begriffe benutzt und Bezüge herstellt. Jedoch ist die Rede sehr umstritten.

Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens (2002)

Nach dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 veröffentlichte die EKD-Kammer für Entwicklung und Umwelt eine Studie zu gewaltsamen Konflikten und ziviler Intervention an Beispielen aus Afrika und den sich daraus ergebenden Herausforderungen auch für kirchliches Handeln.

Das Bekenntnis zu Jesus Christus und die Friedensverantwortung der Kirche (1982/2015)

1982 veröffentlichte das Moderamen des Reformierten Bundes die Erklärung "Das Bekenntnis zu Jesus Christus und die Friedensverantwortung der Kirche", die für eine bundesweite kontroverse Diskussion mit ihrem "Nein ohne jedes Ja zu Massenvernichtungswaffen" und der Erhebung der Friedensfrage zu einer Bekenntnisfrage ("status confessionis") sorgte. Professor Dr.