Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Verhandlungen ohne Vertrauen

Bogotá (epd). Das gegenseitige Misstrauen ist groß, das Gewaltpotenzial auch. Regierung und Protestbewegung in Kolumbien sollen gemeinsam einen Weg aus der schlimmsten Sackgasse finden, in der sich das Land seit dem Friedensabkommen mit der Farc-Guerilla im Jahr 2016 befindet.

Bundeswehrverband: Afghanistan-Abzug wird sich nicht verzögern

Hannover (epd). Ungeachtet der anhaltend schweren Kämpfe in Afghanistan geht der Bundeswehrverband nicht davon aus, dass sich der bis Herbst geplante Abzug der deutschen Soldaten aus dem asiatischen Land verzögert. „Das ist nicht möglich“, sagte der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, André Wüstner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Montag). „Die USA geben den Takt vor.

Bundeswehr in Mali: An der Grenze des Machbaren

Frankfurt a.M./Bamako (epd). Mehrmals im Jahr wehen die Flaggen an den Kasernen der Militärmission Minusma auf Halbmast - immer dann, wenn ein Soldat oder Mitarbeiter getötet wurde. Seit dem Beginn des Einsatzes im westafrikanischen Mali im Jahr 2013 kamen fast 250 Soldaten und Mitarbeiter ums Leben.

Angriffe auf Synagogen: Empörung wächst

Düsseldorf/Berlin (epd). Die Angriffe auf Synagogen und Mahnmale haben bundesweit Empörung ausgelöst. Außenminister Heiko Maas (SPD) sagte den Zeitungen der Essener Funke-Mediengruppe (Donnerstag), dafür dürfe es in Deutschland null Toleranz geben.

Aus dem Exil statt aus Tigray berichten

Nairobi (epd). Auf dem runden Esstisch steht eine Schüssel mit dampfenden Spaghetti, dazu gibt es Soße und Fladenbrot. Für die sechs äthiopischen Journalistinnen und Journalisten vermitteln die gemeinsamen Mahlzeiten in der kenianischen Hauptstadt Nairobi ein Stück ersehnte Normalität.

Propst in Jerusalem ruft zum Gebet für Menschen in Israel auf

Jerusalem, Düsseldorf (epd). Der evangelische Propst in Jerusalem, Joachim Lenz, hat zum Gebet für die Menschen in Israel und den angrenzenden Gebieten aufgerufen. „Auf eine schnelle Beruhigung deutet leider gerade kaum etwas. Die Menschen hier machen sich große Sorgen“, sagte der rheinische Pfarrer am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd).

AGDF: Rüstungsexporte müssen Thema im Bundestagswahlkampf sein

Die steigenden Rüstungsausgaben, die Militäreinsätze, aber auch Erfolg versprechende Alternativen zur Förderung von Frieden und Sicherheit in der Welt müssen nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) ein wichtiges Thema im kommenden Bundestagswahlkampf sein.

UN: Militär in Myanmar schlägt Volksproteste weiter brutal nieder

Genf (epd). Mehr als 100 Tage nach dem Putsch in Myanmar geht das Militär nach Angaben der Vereinten Nationen weiter mit brutaler Gewalt gegen die Zivilbevölkerung vor. Gleichzeitig lehne sich die Opposition unentwegt gegen die Militärjunta auf, betonte ein Sprecher des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte am Dienstag in Genf.

UN tief besorgt über Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern

Genf (epd). Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat sich tief besorgt über die eskalierende Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis geäußert. Beide Seiten sollten zu einer Beruhigung der angespannten Lage beitragen, forderte der Sprecher des Hochkommissariats, Rupert Colville, am Dienstag in Genf.