Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Kirchen starten Kampagne gegen Antisemitismus

Berlin (epd). Evangelische und katholische Kirche wollen die Bekämpfung des Antisemitismus stärker zum Thema machen. Dazu soll 2021 eine bundesweite Kampagne mit dem Titel "#beziehungsweise: jüdisch und christlich - näher als du denkst" starten, teilte die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Freitag in Berlin mit.

Nach 50 Jahren an das Schicksal von Kriegsdienstverweigerern erinnert

Es war ein Fall, der in den 1970er Jahren bundesweit Schlagzeilen machte und eine Debatte über die Rechtmäßigkeit der Gewissensprüfung für die Kriegsdienstverweigerung in Deutschland auslöste. Hermann Brinkmann hatte nach mehrmals vergeblichen Versuchen, als Kriegsdienstverweigerer anerkannt zu werden, Suizid begangen.

Studie: Deutsche Kleinwaffen gefährden Kinder in Konflikten weltweit

Berlin/Osnabrück (epd). Deutschland hat in den vergangenen Jahren Kleinwaffen in Krisenregionen geliefert.  Damit verstoße die Bundesregierung gegen ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten, heißt es in einer Studie von "Brot für die Welt" und terre des hommes, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Anklage gegen KSK-Soldaten erhoben

Dresden/Leipzig (epd). Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen einen Elitesoldaten der Bundeswehr erhoben, der Waffen und Sprengstoff auf seinem Grundstück in Nordsachsen aufbewahrt hat.

Interreligiöse Versammlung zu "Frauen, Glaube und Diplomatie"

Lindau (epd). Mit der friedensstiftenden Rolle von durch Glauben inspirierte Frauen beschäftigt sich eine internationale Versammlung im November in Lindau. Es ist die erste Zusammenkunft speziell zum Thema "Frauen, Glaube und Diplomatie", die von der größten interreligiösen Nichtregierungsorganisation "Religions for Peace" vom 10. bis 13. November veranstaltet wird.

"Jeder von uns hat die Prozesse gewollt"

Nürnberg (epd). "Es war eine ganz gewöhnliche Tour", erinnert sich der 97-jährige Ernest Lorch. Vor 75 Jahren kam er mit seinem Militärkonvoi von Luxemburg nach Nürnberg. Aber er weiß natürlich, dass er mit dieser "Tour" im November 1945 an einem Stück Weltgeschichte beteiligt war.

Brahms: Deutschland muss Atomwaffenverbotsvertrag endlich beitreten

Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Bundesregierung aufgefordert, den Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen. "Es ist höchste Zeit, dass die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik aufhört, diesen Vertrag zu ignorieren", erklärte Brahms am Montag in Bonn.

Brahms: „Nun muss auch Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten“

Nachdem der Internationale Vertrag zum Verbot von Atomwaffen von 50 Staaten ratifiziert und damit im Januar in Kraft treten kann, hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, die Bundesregierung aufgefordert, konkrete Schritte zu unternehmen, um den Vertrag zu unterzeichnen.