Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Selig sind die Friedfertigen (2013)

2013 veröffentliche die EKD eine Stellungnahme der Kammer für öffentliche Verantwortung zum Einsatz in Afghanistan und den Aufgaben evangelischer Friedensethik.

Verbrechen gegen den Weltfrieden

Den Haag (epd). Hermann Göring machte den Anfang. Er wurde zusammen mit weiteren Nazi-Führern für das Entfesseln eines Krieges schuldig gesprochen. Mehr als 70 Jahre später soll dies wieder möglich sein - zumindest nach dem Willen zahlreicher Mitglieder des Internationalen Strafgerichtshofs.

Gewaltfreiheit: Kunst des Lassens

1. Es geht um die Bedeutung und die Kunst des Lassens in der Tradition gewaltfreien Lebens und Handelns. Handeln ist hier nicht nur zu verstehen als Tun sondern als ein bewusstes Verhalten oder eine Haltung, die sich auch in einem Unterlassen ausdrücken kann.

„Die große Befreiung“

„Das Beste am Judentum sind weit mehr noch als die Lehren die lebendigen Menschen“, schreibt Leo Baeck 1922 in seinem Buch „Das Wesen des Judentums“. Das gilt auch für das Christentum, und zu den Besten des 20.

Internationale Ökumenische Erklärung zum gerechten Frieden (2009)

Im Vorfeld der Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation 2011 in Kingston (Jamaika) veröffentlichte der ÖRK eine Erklärung zum gerechten Frieden. Dieser erster Entwurf bildete die Grundlage für den ökumenischen Aufruf zum gerechten Frieden, der auf der Friedenskonvokation beschlossen wurde.