Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Brahms: Es gibt gute Gründe, wachsam zu bleiben

„Es gibt genug Gründe, wachsam zu bleiben!“ Dies betonte der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms bei seiner Bibelarbeit zu Matthäus 25, 1-13, dem Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen. Angesichts von Krieg, Verfolgung und Terror in der Welt sei es gut, dem Rat Jesu zu folgen, wachsam zu bleiben.

Stuttgarter Friedenskette setzte ein deutliches Zeichen des Friedens

Ein deutliches Zeichen des Friedens setzten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart am Kirchentagssamstag um 5 vor 12 Uhr mit einer rund viertelstündigen Menschenkette quer durch die Innenstadt.

Südkorea - Kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung

Kriegsdienstverweigerer haben in Südkorea keinen leichten Stand. Es gibt kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung in diesem Land. Südkorea ist der Staat, der die meisten Kriegsdienstverweigerer weltweit inhaftiert hat. Derzeit sind etwa 700 Verweigerer im Gefängnis, in der Regel werden sie zu 18 Monaten Haft verurteilt.

Bekannte Gesichter am Stand der evangelischen Friedensarbeit in Stuttgart

Gemeinsam informieren auf dem Markt der Möglichkeiten beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) sowie die Konferenz evangelischer Freiwilligendienste (KeF) die Kirchentagsbesucher über ihre Arbeit und stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Bausoldaten-Film im Zentrum Frieden in Stuttgart vorgestellt

Der Schweriner Bischof Andreas von Maltzahn, der letzte DDR-Verteidigungsminister Pfarrer Rainer Eppelmann, Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh oder der Liedermacher Gerhard Schöne haben eins gemeinsam: Sie waren zu DDR-Zeiten Bausoldaten, haben ihren Wehrdienst ohne Waffen abgeleistet.

EKD-Friedensbeauftragter in Stuttgart: Nach zivilen Alternativen bei Konflikten suchen

Angesichts der Zuspitzung der gegenwärtigen Krisen in der Ukraine, im Nahen Osten, im Irak und in Syrien stellt sich die Frage nach einer neuen Friedensordnung in Europa und weltweit. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hatte dazu zu einer Diskussionsrunde auf dem Markt der Möglichkeiten beim Deutschen Evangelischen Kirchentag eingeladen.

Krieg abschaffen – Frieden entwickeln

Anlass für unser diesjähriges Tagungsthema ist die Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und zeitgleich die –zunächst geistige- Gründung des Internationalen Versöhnungsbundes. In Konstanz kamen damals vom 01. - 03. August 1914 90 Teilnehmer aus 12 Nationen und 30 verschiedenen Kirchen zu einer Konferenz zusammen, die noch etwas gegen den Krieg machen wollten.

Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen

Die Suche nach dem Konsens Allen wohl und niemandem weh, beste Grüße von der EKD, witzeln Kritiker über die neue Friedensdenkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie kritisieren das die Gattung Denkschrift bestimmende Konsensprinzip und vermissen die Eindeutigkeit in politischen Wertungen und konkreten Handlungsanweisungen. Doch was will eine Denkschrift?

Zahl traumatisierter Soldaten steigt

Düsseldorf (epd). Die Zahl von Bundeswehrsoldaten, die nach einem Einsatz unter posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) leiden, steigt. Wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf eine Statistik des Verteidigungsministeriums berichtet, wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 86 neue Fälle diagnostiziert.