Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Friedenstheologie - Eine Linksammlung

Diese Linksammlung zu Friedenstheologie bietet Materialien, Methoden und Hintergrundtexte über Gott, die Welt und den Frieden. Wer sich für eine christlich begründete Haltung zu Gewalt und Krieg interessiert, wird hier fündig.

Friedens- und Freiwilligendienste

Hier finden Sie/findest du ausgewählte Links zu Friedens- und Freiwilligendiensten, die erfahrene, professionelle Beratung mit seriösen Angeboten für junge und junggebliebene Menschen verbinden. Die Arbeitsstelle Friedensarbeit selbst bietet keine eigenständigen Friedens- und Freiwilligendienste an, berät Sie/dich aber gerne persönlich, geeignete Einsatzstellen bzw. -orte zu finden.

Internationale ökumenische Friedenskonvokation

Zur größten Friedensversammlung in der Geschichte des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) sind Christinnen und Christen aus aller Welt unter dem Motto “Ehre sei Gott in der Höhe” vom 17. bis 25. Mai in Kingston auf Jamaika zusammengekommen, um vom Frieden Gottes als Geschenk und als Auftrag der gesamten Menschheit Zeugnis abzulegen.

Friedensbildung

Hier finden Sie Informationen und weiterführende Links zu den von der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD besonders geförderten Projekten der Friedensbildung.

Neue friedenspädagogische Angebote

„Frieden lernen und erleben“ Mit der Homepage "Frieden lernen und erleben" und dem dazugehörigen Flyer möchte ich auf die vielfältigen friedenspädagogischen Angebote der Friedensarbeit der ev.-luth. Landeskirche Hannovers sowie des Antikriegshauses Sievershausen hinweisen und um Ihre Vermittlung bzw. Bewerbung bitten.

Antrag auf Kriegsdienstverweigerung für Soldat/-innen

1. Probezeit In den ersten sechs Monate des Dienstes kann in allen Dienstverhältnissen jederzeit und ohne Begründung die Entlassung verlangt werden. Die ersten sechs Monate des Dienstes bei der Bundeswehr gelten als Probezeit. In dieser Zeit können freiwillig Wehrdienst Leistende jederzeit mit sofortiger Wirkung ihre Entlassung verlangen. Eine Begründung ist nicht nötig.

Krieg und Militär als ultima ratio oder: Was ist am Ende vernünftig?

Ultima ratio – zwei Wörter der Gelehrtensprache Latein, ein Begriff der schon von Cicero vertretenen und dann von Augustin, Thomas von Aquin, Luther und vielen anderen variierten Lehre vom gerechten Krieg, vom iustum bellum. Gut anderthalb Jahrtausende hat diese Lehre das Denken der Kirche über Krieg und Frieden bestimmt.

Immer mehr Straftaten deutscher Soldaten im Ausland

Das Bundeskabinett hat am 28. März 2012 beschlossen, einen "Gerichtsstand bei besonderer Auslandsverwendung der Bundeswehr" aufzubauen. Die Koalition aus CDU/CSU und FDP will nach Presseberichten bereits im November 2012 das Vorhaben umgesetzt wissen, das von juristischen Fachverbänden und der Opposition weithin abgelehnt wird.

Literaturempfehlung: Menschen geschützt - gerechten Frieden verloren?

Der Band nimmt die internationale ökumenische Debatte über den gerechten Frieden und die internationale Schutzverantwortung auf und dokumentiert die Diskussionen über das Verhältnis beider Konzepte: Wie beeinflusst die Responsibility to Protect das Paradigma des gerechten Friedens? Wie kann der Kerngedanke der Prävention angesichts realer Schutzbedürfnisse umgesetzt werden?

Bewaffnete Drohnen gefährden das humanitäre Völkerrecht

Dr. Rainer Lucht und Dr. Martin Quack haben dieses interne Positionspapier der Diakonie Katastrophenhilfe am 28. Mai 2013 vorgelegt. Es wurde auch dem Bundesministerium der Verteidigung zugeleitet und wird in dieser Dokumentation erstmals veröffentlicht.