Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Kinderrechtler fordern: Keine Minderjährige in der Bundeswehr

Osnabrück/Berlin (epd). Kinderrechtler haben zum Antikriegstag am 1. September an Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) appelliert, das Eintrittsalter in die Bundeswehr von 17 auf 18 Jahre zu erhöhen. Das Jugendschutzgesetz gelte in der Bundeswehr nicht, beklagte Ralf Willinger vom Kinderhilfswerk terre des hommes.

Friedensaktivisten kritisieren Diskussionen zur Wehrpflicht

Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung (EAK) hat sich besorgt über Diskussionen zur Wiedereinführung und Ausweitung der Wehrpflicht in Europa geäußert. "Anscheinend setzen viele Regierungen wieder verstärkt auf das Militär angesichts der vielen Konflikte in der Welt", sagte der EAK-Bundesvorsitzende Christoph Münchow anlässlich des Antikriegstages am 1.

EAK beobachtet mit Sorge die europäischen Diskussionen zur Wehrpflicht

Mit zunehmender Sorge beobachtet die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) die Diskussionen in Europa über die Wiedereinführung und die Ausweitung der Wehrpflicht. „Anscheinend setzen immer mehr Regierungen wieder verstärkt auf das Militär angesichts der vielen Konflikte in der Welt“, bedauert Dr.

Steinmeier verurteilt Einsatz von Chemiewaffen in Syrien

Berlin/Den Haag (epd). Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat den Einsatz chemischer Waffen im Syrien-Krieg auf das Schärfste verurteilt. Steinmeier sprach am Donnerstag in Berlin von einem "skrupellosen und rücksichtslosen Einsatz" gegen die syrische Bevölkerung und einem "vorsätzlichen Bruch des Chemiewaffen-Übereinkommens", der nicht folgenlos bleiben dürfe.

De Maizière will über Wehrpflicht nicht debattieren

Berlin (epd). Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will an der Aussetzung der Wehrpflicht nicht rütteln. "Eine Wiedereinführung der Wehrpflicht steht überhaupt gar nicht zur Debatte", sagte der Minister am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des neuen Zivilschutzkonzeptes der Bundesregierung zu entsprechenden Äußerungen von Politikern von CDU und CSU.

Ex-Bundespräsident Wulff für offenen Umgang mit Muslimen

Wittenberg (epd). Altbundespräsident Christian Wulff hat sich für einen offenen Umgang mit Flüchtlingen, insbesondere Muslimen, ausgesprochen. "Ein respektvoller Umgang ist eine Voraussetzung für die Integration", sagte Wulff in seiner Kanzelrede zum Thema "Weltfrieden und Weltreligionen" am Sonntag in der Stadtkirche in Wittenberg (Sachsen-Anhalt).

Christlich-Islamisches Friedenszentrum in Nigeria eröffnet

Genf (epd). Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat die Eröffnung eines Friedenszentrums von Muslimen und Christen in Nigeria begrüßt. Das Zentrum liege in der nordnigerianischen Stadt Kaduna, wo in den letzten drei Jahrzehnten mehr als 20.000 Menschen in oftmals religiös motivierten Konflikten getötet worden seien, teilte der Weltkirchenrat am Sonntag in Genf mit.

EKD-Friedensbeauftragter kritisiert Bundeswehr-Kampagne zu Olympia

Bonn (epd). Eine Werbekampagne der Bundeswehr zu den Olympischen Spielen ist in der evangelischen Friedensarbeit auf Unverständnis gestoßen. Olympische Spiele seien eng verbunden mit der Idee des Friedens, der Völkerverständigung und der Gewaltfreiheit, erklärte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, am Donnerstag in Bonn.