Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Reger Gottesdienstbesuch in Kabul

Kabul/Hamburg (epd). Nach den Worten von Militärpfarrer Andreas-Christian Tübler (60) ist die Atmosphäre im afghanischen Bundeswehr-Stützpunkt Kabul gut. Allerdings sei die Stimmung angesichts der Sicherheitslage immer etwas angespannt, sagte Tübler in seiner Halbzeit-Bilanz dem Evangelischen Pressedienst (epd). Rund ein Viertel der Soldaten würde die Gottesdienste besuchen. Am 12.

Badische Landeskirche will Atomwaffenverbot

Karlsruhe (epd). Die Evangelische Landeskirche in Baden zeigt sich besorgt über die aktuelle weltpolitische Entwicklung. Die Drohungen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un und des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump ließen die Gefahr eines nuklearen Schlagabtausches real werden, teilte die Landeskirche am Freitag in Karlsruhe mit.

EKD-Friedensbeauftragter gegen höhere Rüstungsausgaben

Wilhelmshaven/Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat Pläne für die Erhöhung des Verteidigungshaushalts kritisiert. "Der militärische Beitrag darf nicht das vorrangige Instrument der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik sein", sagte er am Donnerstagabend in Wilhelmshaven.

Christen rufen zu Dialog im Konflikt um Nordkoreas Atomprogramm auf

Genf/Seoul (epd). Südkoreas Christen haben an Präsident Moon Jae-In appelliert, einen Dialog mit Nordkorea zu suchen. Die eskalierende Krise um Nordkoreas Atomwaffenprogramm müsse auf diplomatischem Weg entschärft werden, heißt es in einem am Donnerstag in Seoul veröffentlichten Brief des Nationalen Kirchenrates von Südkorea.

Brahms: Der Frieden gehört zum Kern der christlichen Botschaft und ist keine Randerscheinung

Der Frieden gehört zum Kern der christlichen Botschaft und darf keine Randerscheinung sein. Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, bei einem Vortrag im Marinemuseum in Wilhelmshaven im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Mit Schwert und Talar. Drei Pastoren zwischen Kirche und Marine“.

Mit dem Fahrrad auf dem Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens

Als „Botschafter der Gerechtigkeit und des Friedens“ wurden die Pilgernden von Oberkirchenrat Matthias Kreplin von der Evangelischen Landeskirche Baden, dem elsässischen Kirchenpräsidenten Christian Albecker, Präsident der Konferenz der Kirchen am Rhein, und Kirchenpräsident Wilfried Bührer von der Evangelischen Kirche des Kantons Thurgau auf die Reise gesandt.

Schrittmacher für eine Welt ohne Atomwaffen

Bretten/Kaiserlautern (epd). Rund 140 Rad-Sportler haben am Samstag den 335 Kilometer langen 13. Pacemaker-Radmarathon absolviert. Die Fahrradtour für eine Welt ohne Atomwaffen führte von Bretten über Heidelberg, Mannheim, Kaiserslautern, Ramstein, Landau und zurück nach Bretten, teilte der Landesverband Baden-Württemberg der Deutschen Friedensgesellschaft am Wochenende in Stuttgart mit.

Evangelischer Friedensbeauftragter fordert Ächtung von Atomwaffen

Bremen/Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms aus Bremen, hat die Bundesregierung aufgefordert, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Die Bundesregierung habe sich zwar nicht an den Verhandlungen bei den Vereinten Nationen beteiligt, erklärte Brahms am Freitag in Bonn.

Ökumenische Trauerfeier für tote Soldaten

Fritzlar (epd). Mit einer ökumenischen Trauerfeier im St.-Petri-Dom zu Fritzlar von haben Staat und Kirchen von den beiden in Mali ums Leben gekommenen Soldaten Abschied genommen.