Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Den Weg der Gewaltfreiheit gehen

Die Debatte der EKD-Synode über das Schwerpunktthema „Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens“ wurde heute mit Vorträgen und Erfahrungsberichten auf unterschiedliche Aspekte der aktuellen friedensethischen Diskussion eröffnet. Dabei standen die Fragen im Zentrum, was die Kirche zum Frieden in der Welt beitragen kann und wie friedvoll sie selbst ist.

Klimawandel als Bedrohung für den Frieden

Dresden (epd). Klimawandel - aus Sicht der evangelischen Kirche ist er eine aktuelle Bedrohung für den Frieden. Die Debatte über Friedensethik steht im Zentrum der Jahrestagung des deutschen Protestantismus in Dresden. Und die Frage der Klimagerechtigkeit hat die Kirche als eine der zentralen Konfliktursachen ausgemacht.

EKD-Synode sucht nach Wegen zum Frieden

„Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens“, so lautet das Schwerpunktthema der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die in Dresden zusammengekommen ist. 30 Jahre nach Ende des Kalten Krieges und des Falls der Mauer will die EKD über die neuen friedensethischen und friedenspolitischen Herausforderungen diskutieren und Stellung beziehen.

Syrien: Erste Verhandlungen von Verfassungskomitee beendet

Genf (epd). Das neue Verfassungskomitee für Syrien hat seine erste Verhandlungsrunde ohne greifbare Ergebnisse beendet. Die Delegationen der Assad-Regierung, der Opposition und aus der Zivilgesellschaft hätten in vielen Punkten keine Übereinstimmung erzielt und schmerzhafte Debatten geführt, sagte der UN-Sondergesandte für Syrien, Geir Pedersen, am Freitag in Genf. 

EKD-Militärbischof Rink begrüßt Synodendebatte über Frieden

Oberursel (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat sich lobend über die geplante Diskussion pazifistischer Positionspapiere auf der diesjährigen EKD-Synode geäußert. "Es braucht das Wächteramt der Kirche, die sagt: Die zunehmende Militarisierung entspricht nicht Gottes Willen", sagte der Bischof der Zeitschrift "Publik-Forum" (Ausgabe 8. November).

Renke Brahms bei zwei Veranstaltungen im Rahmen der EKD-Synode in Dresden

Vom 10. bis 13. November wird in Dresden die nächste Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zusammenkommen. Das Schwerpunktthema lautet „Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens“. Im Rahmen der Synode gibt es Veranstaltungen zum Synoden-Thema, an denen auch der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Renke Brahms, teilnehmen wird.

Bonner Friedensforschungsinstitut BICC feiert 25-jähriges Bestehen

Bonn (epd). Das Internationale Konversionszentrum Bonn (BICC) feiert am Mittwoch sein 25-jähriges Bestehen. Zur Jubiläumsfeier des Friedensforschungsinstituts wird unter anderem der nordrheinwestfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erwartet.

EAK: Juristische Beratung ist für Kriegsdienstverweigerer immer noch „sehr wichtig“

Soldatinnen und Soldaten, die nach einem erfolgreichen KDV-Verfahren die Bundeswehr verlassen, werden normalerweise zur Kasse gebeten. Das betrifft Personen, die über die Bundeswehr studiert oder eine Ausbildung gemacht haben, also durch die Bundeswehr finanziert wurden. Die Kosten für die so erlangten Vorteile für ihr berufliches Leben sollen sie dann zurückzahlen.