Frieden will gelernt werden, in der Schule, in der Gemeinde, zu Hause und auch international. Frieden ist dabei nicht nur eine Vision, sondern will konkret gestaltet werden. Friedensbildung kann beim langfristigen Aufbau des Gerechten Friedens helfen und Menschen für diese Arbeit qualifizieren.

Friedensbildung

Vortragsreihe zu Gewalt und Genozid in Göttingen

Göttingen (epd). Mit dem Thema "Politische Gewalt und Genozid" beschäftigt sich eine Vortragsreihe der Evangelischen Stadtakademie Göttingen. Zum Auftakt spricht der Theologe Martin Tamcke am Dienstag über die Situation der syrischen Christen. Tamcke ist Professor für Ökumenische Theologie an der Universität Göttingen.

Kirche des gerechten Friedens werden

Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten. Wer aus dem Frieden Gottes lebt, tritt für den Frieden in der Welt ein. Mit dieser Feststellung und dem Leitbegriff „Gerechter Friede“ ist in der theologischen und politischen Debatte eine Richtung vorgegeben, die es angesichts der zahlreichen Kon ikte in der Welt in konkrete Schritte umzusetzen gilt.

Friedensverband fordert Geld für Entwicklung statt Militär

Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) aufgefordert, auf die Aufstockung des Wehretats zu verzichten. Stattdessen solle das Geld für zivile Strategien der Prävention und Konfliktbearbeitung genutzt werden, erklärte die EAK in einem am Donnerstag in Bonn veröffentlichten Brief.

Horst Scheffler bleibt Vorsitzender der AGDF

Pfarrer Horst Scheffler ist von der Mitgliederversammlung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) in Wiesbaden in seinem Amt als Vorsitzender einstimmig bestätigt worden.

Friedensarbeit zwischen Euphorie und Hemmnissen

Wo gibt es Lebens-Räume für den Frieden? Wie können diese aussehen und gestaltet werden? Und wie können diese Räume vielleicht die Kirche verändern? Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein gemeinsamer Workshop der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Mainz.

"Die Kriege und Konflikte warten nicht"

Bonn (epd). In den Kriegs- und Krisengebieten der Welt ist nachhaltiger Frieden nach Ansicht von Aktivisten nur möglich, wenn Frauen in Friedensgespräche gleichberechtigt eingebunden sind.

Erneute Debatte über Fremdenhass im Osten

Berlin (epd). Mit ihrer Warnung vor wirtschaftlichen Risiken durch Rechtsextremismus hat die Ostbeauftragte Iris Gleicke (SPD) eine neuerliche Debatte über einen in Ostdeutschland besonders ausgeprägten Fremdenhass ausgelöst.

Frieden - (wie) geht das?

Erfahrungen aus dem ZFD zeigen, dass Frieden vor Ort entsteht. Dazu braucht es eine starke Zivilgesellschaft, die politisch und mit Fachwissen in ziviler Konfliktbearbeitung gestärkt werden muss. Für nachhaltigen Frieden sind langfristige Engagements und Planungssicherheit vonnöten. Krisenreaktionen und Sonderinitiativen greifen meist zu kurz.