Mit einem Fußballfest ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen, das will der 2. Deutsche FriedensCup am 2. Juli in Nürnberg. Auf dem Gelände des 1. FC Nürnberg werden dann wieder Fußballbegeisterte aus ganz Deutschland ein Turnier im Rahmen des Fußballfestes "Bunt ist cool" der Evangelischen Jugend in Bayern austragen.
"Die Gesamtbilanz dieses zweiten Jahres der christlich-sozialen Regierungskoalition zeigt keinesfalls die vor der Bundestagswahl versprochene und von uns allen erhoffte Trendwende", sagt Jürgen Grässlin, Sprecher der Kampagne ‚Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!‘ und der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK).
Was wird im Zivilen Friedensdienst tagtäglich geleistet? Wie sieht die Arbeit der Fachkräfte und Partnerorganisationen in verschiedenen Konfliktregionen der Welt konkret aus? Diesen Fragen geht das neue Lesebuch des Zivilen Friedensdienstes nach. Es nimmt seine Leserinnen und Leser mit auf eine Lese-Expedition rund um die Welt der Zivilen Konfliktbearbeitung.
Berlin. Die russische Frauenrechtsorganisation EGIDA wurde in die Liste der „ausländischen Agenten“ beim russischen Justizministerium eingetragen. Damit wird die Partnerorganisation, die sich in St. Petersburg auch für Mütter mit behinderten Kindern einsetzt, nach Ansicht von Brot für die Welt stigmatisiert. Sie ist in ihrer Arbeit stark eingeschränkt, außerdem droht eine Geldstrafe.
Atomare Risiken sind wieder zu einem Thema geworden. Vor fünf Jahren schreckte die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima die Weltöffentlichkeit auf und machte dramatisch auf die Gefahren der Atomenergie aufmerksam. Bereits vor 30 Jahren hatte die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl die atomaren Risiken deutlich gemacht.
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die Bundesregierung aufgefordert, auf die Rekrutierung von Minderjährigen für die Bundeswehr zu verzichten und auch die zunehmende Nachwuchswerbung für den Beruf als Soldat in Jugendeinrichtungen einzustellen.
Genf (epd). Angesichts eines möglichen Scheiterns der Syrien-Gespräche in Genf hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an die Einsicht der verfeindeten Parteien appelliert. Das Assad-Regime und die Opposition müssten gemeinsam das Leiden der Menschen in dem Bürgerkriegsland beenden, sagte Ban am Sonntag. Die Kämpfe und die schrecklichen Menschenrechtsverletzungen sollten unverzüglich aufhören.
Traditionell schließt sich an die zweitägige Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD immer auch eine Studientagung an, die in diesem Jahr unter dem Thema „Europa als Friedensmacht. Zwischen Sicherheitslogik und gerechtem Frieden“ steht.
Die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD hat auf ihrer Tagung in der Evangelischen Akademie in Tutzing turnusgemäß den Arbeitsausschuss der Konferenz gewählt, der in den kommenden drei Jahren die Geschäfte zwischen den jährlichen Tagungen führen wird.