Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) ist seit dem 2. Februar 2017 Mitglied in der bundesweiten Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!".
Das Reformationsjubiläum ist nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, ein guter Anlass, sich des reformatorischen Erbes, wozu die Entdeckung des Friedensauftrages der Kirchen gehöre, zu erinnern.
Der Stimme des gerechten Friedens trotz einer weltweiten Zunahme von Konflikten und Gewalt wieder mehr Gehör zu verschaffen, ist eine wichtige Aufgabe der evangelischen Friedensarbeit.
Im Januar hat sich in Frankfurt am Main ein „Bundesweites Netzwerk Friedensbildung“ gegründet und eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. „Wir wollen die Friedensbildung in Deutschland fachlich und politisch stärken“, erklärte Ilka Hoffmann, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für die Gründungsmitglieder.
Das Reformationsjubiläum und die aktuellen landeskirchlichen Prozesse Kirche des gerechten Friedens werden stehen im Mittelpunkt der achten Konferenz für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die sich am 23. und 24. Januar in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg trifft.
Als steten und wichtigen Mahner für Frieden und Versöhnung haben evangelische Friedensverbände Martin Niemöller gewürdigt. Der evangelische Theologe wäre am 14. Januar 125 Jahre alt geworden.
Die Frage nach der Bedeutung der Reformation für das gegenwärtige Friedenszeugnis der Kirche steht im Mittelpunkt der Studientagung Frieden ist des Menschen Berufung! Der Friedensauftrag von Kirche und Gesellschaft am 24. und 25. Januar in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in der Lutherstadt Wittenberg.
Die Reformation bedeutete vor 500 Jahren eine Zeitenwende, sie erschütterte das Gefüge politischer Macht in Europa, sie schwächte die politische Macht des Papstes und leitete das Ende des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation ein. Die Reformation bereitete der Aufklärung den Boden.
Die GKKE fordert ein neues Gesetz zur Rüstungsexportkontrolle. Dies haben die beiden Vorsitzenden der GKKE bei der Vorstellung ihres 20. Rüstungsexportberichtes in der Bundespresse- konferenz besonders betont.
Was bewegen die christlichen Kirchen unter dem Leitbild des gerechten Friedens? Verantwortliche in Kirchen und Initiativen und Gruppen aus evangelischen Kirchen, der römisch-katholischen Kirche, den Freikirchen und den orthodoxen Kirchen, die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen kooperieren, stellten auf einer Tagung in Hamburg diese selbstkritische Frage.