Wurde die neue EKD-Friedensdenkschrift wegen ihres angeblichen Realismus von der Öffentlichkeit sehr gelobt, so warnte ein dreitägiger Friedenkongress „Böse von Jugend auf – Realismus in der Friedensfrage“ der in der Woltersburger Mühle bei Uelzen zusammenkam, davor, die Wirklichkeit Gottes zu ignorieren, der trotz der schonungslosen Wahrnehmung von Unrecht und Bosheit weiter Hoffnung in die Me
Angesichts einer drohenden atomaren Aufrüstung in der Welt haben die Teilnehmenden des Friedenskongresses 2026 der Woltersburger Mühle in einem einmütig verabschiedeten Appell die Bundesregierung aufgefordert, dass Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen beitritt und auch weiterhin bei den Vertragsstaatenkonferenzen einen Beobachter-Status beibehält.
Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sind bei der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) auf deutliche Kritik gestoßen. Die beiden Friedensverbände forderten ein sofortiges Ende der Gewalt und eine Rückkehr zu Gesprächen unter Einbeziehung der Vereinten Nationen.
Die Ökumenische FriedensDekade hat das visuelle Gesicht für ihr Aktionsjahr 2026 gewählt. Das Gesprächsforum entschied sich für den Entwurf des Dortmunder Grafikers Olaf Warburg. Sein Plakatmotiv – zwei Friedenstauben, die die Gitterstäbe eines Fensters durchbrechen – setzt das Jahresmotto „couragiert widerständig" nach Auffassung des Gremiums in besonderer Weise um.
Die neue Friedensdenkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die im November vorgestellt wurde, wird kontrovers diskutiert. Von vielen in und auch außerhalb der Kirche wird dabei der Realismus der neuen Denkschrift gelobt, ohne dass wirklich die Frage, was eigentlich Realismus sei, gestellt wird.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Teil der Evangelischen Friedensarbeit, ruft vor der Münchner Sicherheitskonferenz dazu auf, die nukleare Eskalation zu stoppen und neue Initiativen zur Rüstungskontrolle und Abrüstung zu starten.
Weil er sich gegen die Nazi-Diktatur auflehnte, wurde Dietrich Bonhoeffer im April 1945 hingerichtet, vier Wochen vor Kriegsende. Kaum ein anderer evangelischer Theologe des 20. Jahrhunderts hat ähnlich tiefe Spuren hinterlassen.
Kritische Seitenblicke auf die neue EKD-Friedensdenkschrift standen im Mittelpunkt des Studientages der Evangelischen Friedensarbeit im Raum der EKD in der Evangelischen Akademie der Pfalz in Landau.
Die im November vorgestellte EKD-Friedensdenkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ hat festgestellt, dass sich hinsichtlich der nuklearen Abschreckung und der nuklearen Teilhabe keine eindeutigen, ethisch begründeten Vorgaben treffen, sondern lediglich Dilemmata festhalten lassen.
Angesichts der politischen Weltlage mit einem spürbaren Vertrauensmangel in die internationale Friedenspolitik, aber auch vor dem Hintergrund zahlreicher friedenspolitischer Herausforderungen in Deutschland hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Friedrich Kramer, bei der Konferenz für Friedensarbeit in Landau dazu aufgerufen, nicht nachzulas