Bremen (epd). Die Bremische Evangelische Kirche will den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag in öffentlichen Veranstaltungen „umfassend“ diskutieren. Dabei sollen nach einem Beschluss des Kirchenparlamentes vom Donnerstag „alle Aspekte beleuchtet“ werden.
Sie setzen sich für Menschenrechte und Demokratie ein und sind deshalb Bedrohungen und Repressionen ausgesetzt, mal staatlichen, mal von Rechtsextremen: Die Aachener Friedenspreisträger 2025 kommen aus dem Iran und Mecklenburg-Vorpommern.
Erstmals nach einer wochenlangen Blockade durch Israel sind wieder humanitäre Hilfsgüter in den Gaza-Streifen gelangt - doch bei Weitem nicht genug, kritisieren Hilfsorganisationen. Auch die UN mahnen eine Ausweitung der Hilfe an.
München (epd). Handicap International hat den Einsatz von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten scharf verurteilt. Vergangenes Jahr seien in 74 Ländern Zivilistinnen und Zivilisten durch Explosivwaffen verletzt oder getötet und Infrastruktur beschädigt worden, teilte die Hilfsorganisation in München zur Veröffentlichung eines Berichts mit.
Berlin (epd). Im Gedenkjahr zur vor 140 Jahren abgehaltenen Berliner „Afrika-Konferenz“ hat der Weltkirchenrat zur Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit gemahnt.
Bei einem Gottesdienst am Fliegerhost Büchel üben friedensbewegte Christen Kritik an Militärstrategien mit Atomwaffen. Der Aktionstag ist der vorerst letzte dieser Art und soll durch ein anderes Format ersetzt werden.
Speyer (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche der Pfalz, Gregor Rehm, hat angesichts wachsender globaler militärischer Spannungen das Recht auf Wehrdienstverweigerung betont.
Leipzig (epd). Die Theologin Margot Käßmann ruft dazu auf, trotz der Kriege weltweit an der Hoffnung auf Frieden festzuhalten. „Wir brauchen Hoffnungsbilder, damit wir mutig und stark für sie eintreten können“, sagte Käßmann am Montag laut Redemanuskript beim Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche.
Die mitteldeutsche Landessynode ist am Donnerstag in ihre Frühjahrstagung gestartet. In seiner Rede zum Auftakt der Plenumssitzung erinnerte Landesbischof Friedrich Kramer an die Befreiung Deutschlands vom Hitler-Faschismus vor 80 Jahren. Dabei kritisierte er das im Oktober 1945 verabschiedete Stuttgarter Schuldbekenntnis der Evangelischen Kirche in Deutschland.