Frankfurt a.M. (epd). Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat die Politik zu stärkeren Bemühungen für ein Ende des Kriegs in Syrien aufgefordert.
Osnabrück (epd). Der Friedensethiker Fernando Enns hat die Kirchen aufgefordert, sich konsequent für Gewaltfreiheit und gegen jegliche militärische Aktion einzusetzen. Solange die Kirchen Gewalt immer noch als Option in der Diskussion hielten, hätten sie ein Glaubwürdigkeitsproblem, sagte er am Donnerstagabend in Osnabrück.
Dortmund/Köln (epd). Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner sucht bei einer Tagung nach zivilen Lösungsansätzen für Syrien. Der Konflikt in Syrien könne nicht mit Waffengewalt gelöst werden, erklärte die Gesellschaft am Donnerstag in Dortmund. Nach dem Scheitern des Waffenstillstands drohe eine weitere Eskalation des Krieges.
Osnabrück/Hannover (epd). Die hannoversche Landeskirche hat die Politik und die eigenen Mitglieder aufgefordert, sich mehr als bisher für Frieden, die Achtung der Menschenrechte und weltweite Abrüstung einzusetzen.
Stuttgart (epd). Die Synode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg fordert ein Exportverbot von Kleinwaffen. Diese seien die "Massenvernichtungswaffen" der Gegenwart, heißt es in einer am Mittwoch in Stuttgart verabschiedeten Erklärung des Kirchenparlaments.
Rio de Janeiro (epd). Die Regierung Kolumbiens und die Farc-Guerilla unternehmen einen neuen Anlauf für einen Friedensschluss. Am Donnerstag soll eine überarbeitete Version des Friedensvertrags in der Hauptstadt Bogotá unterzeichnet werden, wie beide Seiten am Dienstag (Ortszeit) in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten.
München/Genf (epd). Weltweit ist die Zahl der Unfälle durch Antipersonen-Minen und explosive Kriegsreste im vergangenen Jahr um 75 Prozent gestiegen. 2015 wurden mindestens 6.461 Menschen durch solche Waffen getötet oder verletzt, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten "Landmine Monitor 2016" hervorgeht.
Genf (epd). Schwanger im achten Monat rannte Abeer a-Thawra auf die Straße, um Hilfe für ihren Mann zu holen. Doch niemand war da. Ihr Mann verblutete. Er wurde Opfer eines heftigen Granatenangriffs auf die syrische Stadt Daraa. Nach dem traumatischen Verlust vor drei Jahren war für die fünffache Mutter klar: "Ich will nicht nur Zuschauerin sein."
Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die Bundesregierung aufgefordert, Asylanträge türkischer Soldaten aus dem Nato-Hauptquartier in Ramstein wohlwollend zu prüfen.
Köln/Amman (epd). Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat sich entsetzt über anhaltende Angriffe auf Kinder in Syrien gezeigt. In den Städten Aleppo und Goutha seien in der vergangenen Woche neun Kinder bei Angriffen auf Schulen getötet worden, teilte Unicef Deutschland am Montag in Köln mit. Im Osten von Aleppo und Idlib seien Krankenhäuser angegriffen worden.