Bei der Synode der evangelischen Kirche wird es in diesem Jahr darum gehen, wie sie sich zu den Aufrüstungsbestrebungen verhält. Die EKD-Ratsvorsitzende verteidigt den politischen Kurs der Abschreckung, fordert aber "Abrüstung" in der Sprache.
Der Begriff "Genozid" kann nach Ansicht des hannoverschen Landesbischofs Meister nicht auf das Vorgehen Israels im Gaza-Streifen bezogen werden. Er reagiert damit auf eine umstrittene Predigt des palästinensischen Bischofs Azar.
Die Koalitionsfraktionen ringen um einen Kompromiss beim Wehrdienst. Im Zentrum steht die Frage: Was bleibt freiwillig, wann wird Dienen in der Bundeswehr zur Pflicht?
Weil er in einem Gottesdienst in Jerusalem von "Völkermord" an den Palästinensern sprach, sorgte der palästinensische Bischof Azar für Empörung. Nun bedauert er, dass seine Worte "Irritation" ausgelöst haben.
Das Nato-Bündnis erhält im kommenden Jahr den renommierten Preis des Westfälischen Friedens. Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden hat mit Befremden auf die Auszeichnung reagiert.
Thomas Röwekamp, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Bundestag, dringt auf ein verlässliches Verfahren zur Stärkung der Bundeswehr. Losen zur Musterung gehört für ihn nicht dazu.
Projekte, Gedenkorte und viele Gespräche: Die Theologin Ruck-Schröder war mit einer Delegation des NRW-Landtags fünf Tage in Israel und im Westjordanland. Angesichts der Spannungen setzt sie auf dem Weg zur Verständigung auf Begegnungen und Dialog.
Laut der Organisation Save the Children leben weltweit eine halbe Milliarde Kinder in einem Konflikt- oder Kriegsgebiet. Die Zahl der Verbrechen an Kindern stieg im letzten Jahr auf knapp 42.000. Die Organisation fordert Konsequenzen für die Täter.
Weil der palästinensische Bischof Azar in einem Gottesdienst in Jerusalem von "Völkermord" spricht, verlässt der Vizepräsident des Zentralrats der Juden die Kirche. Unterstützung erhält er von einer Delegation des NRW-Landtages.