München (epd). Einer der beliebtesten Neujahrsvorsätze ist: weniger Streit. Zugleich ist er der kurzlebigste. Denn in Stresssituationen gelassener zu bleiben und einen Konflikt wirklich zu lösen, muss man üben. Deshalb bietet Laureen Koch in München jeden zweiten Dienstag im Monat eine Trainingsgruppe für Gewaltfreie Kommunikation (GfK) an.
Bremen (epd). Nach dem tödlichen US-Angriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani fordert das Bremer Friedensforum von der Bundesregierung "entschlossenes Handeln", um eine weitere Eskalation zu Konflikts zu verhindern. Es sei zu befürchten, dass die Drohnen-Attacke nur der "Auftakt zu einem blutigen Höllenwerk" gewesen sei, erklärte das Friedensforum am Sonnabend.
New York / Genf (epd). Die Gewalt im Nordwesten des Bürgerkriegslandes Syrien treibt immer mehr Zivilisten in die Flucht. Den Vereinten Nationen zufolge sind allein im südlichen Teil der Provinz Idlib seit Mitte Dezember nahezu 300.000 Menschen vertrieben worden.
Frankfurt a.M./Abuja (epd). In Nigeria wurden bei Kämpfen mindestens 23 Menschen getötet. Eine bewaffnete Gruppe Hirten überfiel ein Dorf im zentralnigerianischen Bundesstaat Kogi und brannte Teile davon nieder, wie die Zeitung "The Vanguard" am Samstag berichtete. Seit Jahren kommt es in der Region zu Konflikten um Wasser und Land, die immer gewalttätiger werden.
Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden hat angesichts des Klimawandels vor einer wachsenden Gefahr kriegerischer Auseinandersetzungen in der Welt gewarnt. "Der Klimawandel bedroht den Frieden und führt zunehmend zu gewaltsamen Konflikten und Migrationsbewegungen", sagte die Vorsitzende des evangelischen Friedensverbands, Christine Busch, in Bonn.
Berlin/Osnabrück (epd). Nach dem tödlichen Angriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani und Sorge vor einer Eskalation im Irak gibt es Forderungen nach einer Überprüfung des dortigen Einsatzes von Bundeswehrsoldaten.
Essen/Berlin (epd). Bundsaußenminister Heiko Maas (SPD) wirbt für ein sofortiges Ende der Angriffe und eine dauerhafte Waffenruhe in Idlib im Nordwesten Syriens. "Die humanitäre Situation in Idlib ist ohnehin schon katastrophal und verschärft sich durch die Kämpfe immer weiter", sagte er den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Sonntag).
Frankfurt a.M. (epd). Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat ein robusteres Mandat für die deutschen Soldaten in der südlichen Sahara angeregt. Die französischen Streitkräfte seien in der Sahel-Zone "mit einem viel robusteren Auftrag unterwegs", sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".
Frankfurt a.M./New York (epd). Mit überwiegender Mehrheit hat die UN-Vollversammlung laut Medienberichten vom Samstag die Gewalt gegen die muslimischen Rohingya und andere Minderheiten in Myanmar scharf verurteilt. 134 der 193 Mitgliedsstaaten votierten am Freitag (Ortszeit) in New York für die Resolution, neun dagegen, 28 Länder enthielten sich, wie der Sender BBC meldete.
Berlin (epd). Seit fünf Jahren tobt im Jemen Krieg. Die "Ärzte ohne Grenzen" haben dort 2.500 einheimische und internationale Mitarbeiter: Sie betreiben zwölf Krankenhäuser und Gesundheitszentren, weitere 20 werden mit medizinischem Material beliefert. Ferner zahlt die Hilfsorganisation etwa 1.175 Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums monatlich Gehälter.