Genf (epd). Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat von den Regierungen einen besseren Schutz von Zivilisten in Konfliktgebieten verlangt. Anlässlich einer Staatenkonferenz am Montag in Genf forderte Human Rights Watch, dass Sprengwaffen mit einem großen Radius nicht in Städten und dicht besiedelten Gebieten eingesetzt werden dürfen.
Dresden (epd). Vier Luftangriffe flogen die westlichen Alliierten. Die Dresdner Innenstadt wurde dabei zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 nahezu vollständig zerstört. Bis zu 25.000 Menschen starben. In diesem Jahr jährt sich die Katastrophe zum 75. Mal.
Genf (epd). Der UN-Sonderbeauftragte Ghassan Salamé hat sich zuversichtlich über ein mögliches Ende der Gewalt im Bürgerkriegsland Libyen geäußert. Bei den Verhandlungen der beiden Konfliktparteien unter dem Dach der UN seien in vielen wichtigen Punkten Fortschritte erzielt worden, sagte Salamé am Donnerstag in Genf.
Berlin (epd). Angesichts andauernder Kämpfe in Libyen ruft die Bundesregierung die internationalen Konfliktparteien zur Zurückhaltung auf. Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte am Mittwoch in Berlin, alle Teilnehmer der Libyen-Konferenz im Kanzleramt im Januar seien nachdrücklich aufgefordert, sich an die Selbstverpflichtungen zu halten.
Heidelberg (epd). Es soll ein Höhepunkt seines Lebens gewesen sein: 1967 wurde für den evangelischen Pfarrer Hermann Maas ein Johannisbrotbaum in der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem gepflanzt.
Genf (epd). Die Offensive des Assad-Regimes und Russlands gegen islamistische Kämpfer in Nordwest-Syrien hat laut den Vereinten Nationen eine Massenflucht ausgelöst. Mehr als 520.000 Menschen seien seit Anfang Dezember vor der Gewalt in der Provinz Idlib und angrenzenden Gebieten geflohen, teilte ein Sprecher des UN-Büros zur Koordinierung humanitärer Hilfe am Dienstag in Genf mit.
Bonn/Aachen (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, kritisiert die Aufhebung des Verbotes von Antipersonen-Landminen durch US-Präsident Donald Trump als empörend. "Die Herstellung und der Einsatz von Landminen stellen ein Verbrechen dar", sagte Brahms am Montag in Bad Boll.
Berlin/Genf (epd). Die Bundesregierung und Rüstungsgegner haben die Aufhebung des Verbotes von Antipersonen-Landminen durch US-Präsident Donald Trump kritisiert. Trumps Entscheidung sei "ein schwerer Rückschlag für die langjährigen internationalen Bemühungen, diese tödliche Waffe zu ächten", sagte Staatssekretär Niels Annen (SPD) dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" (Montag).
Bremen (epd). Das Bremer Friedensforum will beim Neujahrsempfangs der Bundeswehr in Bremen am 6. Februar mit einer Mahnwache gegen das geplante Großmanöver "Defender 2020" protestieren. Die Aktion, die um zehn Uhr vor dem Rathaus beginnen soll, richte sich auch gegen eine "Militarisierung der Gesellschaft" und Auslandseinsätze der Bundeswehr, teilte das Friedensforum am Sonntag mit.
Washington (epd). Mit Empörung haben Menschenrechtsverbände auf US-Präsident Donald Trumps Beschluss reagiert, Vorschriften gegen den Einsatz von Landminen aufzuheben. Die Neuerung zeige, dass die Regierung internationale Normen komplett missachte, sagte ein Direktor der "Ärzte für Menschenrechte", Michael Payne.