Bonn/Hannover (epd). Die großen Kirchen in Deutschland haben ihre Sorge über das erneute Aufflammen der Gewalt in der Region Berg-Karabach geäußert. In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren sie das massive militärische Vorgehen der Regierung Aserbaidschans.
Bremen (epd). Die Bremer Friedensstiftung „Die Schwelle“ fordert mehr Geld im nächsten Bundeshaushalt zur Unterstützung gewaltfreier Konfliktlösungen. 2024 müssten die Mittel für zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und Friedensförderung ausgebaut werden, erklärte Geschäftsführerin Petra Titze am Dienstag mit Blick auf den Weltfriedenstag der Vereinten Nationen am Donnerstag (21.
Brüssel (epd). Die EU-Kommission hat den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vorgeschlagen, den besonderen Schutzstatus für Flüchtlinge aus der Ukraine um ein weiteres Jahr zu verlängern. „Europa wird so lange an der Seite der Ukraine stehen, wie es notwendig ist“, erklärte eine Sprecherin der EU-Kommission dazu am Dienstag in Brüssel.
Die UN-Mission in Mali übergibt alle ihre Stützpunkte der malischen Armee. Das führt zu Konflikten zwischen bewaffneten Gruppen und zu Gefahr für die Bevölkerung. Der Frieden, über den die UN-Soldaten wachen sollten, ist endgültig gescheitert.
Friedensappell für die Ukraine: Statt mehr Waffen zu liefern, wirbt die erste Westfälische Friedenskonferenz dafür, den Dialog mit Russland zu suchen. Zugleich wird davor gewarnt, einen Bruch des Völkerrechts zu akzeptieren.
Münster (epd). Ein Frieden in der Ukraine ist nach Ansicht von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nur mit internationalen Sicherheitsgarantien möglich.
Berlin, Essen (epd). Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, den Schutzstatus für ukrainische Kriegsflüchtlinge in Europa über den kommenden März hinaus zu verlängern. „Wir müssen weiter die Leben vieler Menschen schützen, die vor Putins barbarischem Krieg fliehen mussten“, sagte Faeser den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Freitag).
Berlin (epd). Friedensgruppen wollen ab Montag mit einer bundesweiten Protestwoche gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine demonstrieren. Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine - für Waffenstillstand und Verhandlungen“ sind bisher in zehn Städten Aktionen geplant, wie die Deutsche Sektion der katholischen Bewegung Pax Christi am Donnerstag mitteilte.
Münster (epd). Der ehemalige Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die für Freitag angesetzte erste Westfälische Friedenskonferenz in Münster begrüßt. „Es gibt einen enormen Nachholbedarf an Diskussionen, die sich um Krieg und Frieden, Kriegsverhütung und Verhandlungslösungen ranken“, sagte Ischinger den in Münster erscheinenden „Westfälischen Nachrichten“ (Freitag).