Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (ZKB) ist die Bearbeitung von potentiell gewaltträchtigen Konflikten durch konstruktive Methoden, die auf Gewaltanwendung verzichten. Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist eine Alternative zum Versuch mit Waffengewalt Konflikte einzudämmen. Sie befördert im In- und Ausland eine neue Konfliktkultur. Entsprechende Instrumente wie der Zivile Friedensdienst (ZFD) oder das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) sind auf staatliche Förderung angewiesen – auch für den Einsatz in Deutschland.

Zivile Konfliktbearbeitung

Frieden - (wie) geht das?

Erfahrungen aus dem ZFD zeigen, dass Frieden vor Ort entsteht. Dazu braucht es eine starke Zivilgesellschaft, die politisch und mit Fachwissen in ziviler Konfliktbearbeitung gestärkt werden muss. Für nachhaltigen Frieden sind langfristige Engagements und Planungssicherheit vonnöten. Krisenreaktionen und Sonderinitiativen greifen meist zu kurz.

Evangelisches Bündnis kritisiert Sicherheitspolitik-Pläne der EU

Bonn/Bratislava (epd). Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die auf dem EU-Sondergipfel in Bratislava diskutierten Pläne zu einer Umstrukturierung der Sicherheitspolitik kritisiert. "Mit der Vorstellung einer Militärunion rennt die EU in eine Sackgasse", erklärte Jan Gildemeister am Samstag in Bonn.

Aus dem Friedensnobelpreisträger wird eine Militärmacht

Äußerst kritisch sieht die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) die beim Sondergipfel in Bratislava diskutierten Pläne der Europäischen Union zu einer Umstrukturierung der europäischen Sicherheitspolitik. „Mit der Vorstellung einer Militärunion rennt die EU in eine Sackgasse“, ist Jan Gildemeister überzeugt.

Friedensaktivisten kritisieren Diskussionen zur Wehrpflicht

Bonn (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung (EAK) hat sich besorgt über Diskussionen zur Wiedereinführung und Ausweitung der Wehrpflicht in Europa geäußert. "Anscheinend setzen viele Regierungen wieder verstärkt auf das Militär angesichts der vielen Konflikte in der Welt", sagte der EAK-Bundesvorsitzende Christoph Münchow anlässlich des Antikriegstages am 1.

EAK beobachtet mit Sorge die europäischen Diskussionen zur Wehrpflicht

Mit zunehmender Sorge beobachtet die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) die Diskussionen in Europa über die Wiedereinführung und die Ausweitung der Wehrpflicht. „Anscheinend setzen immer mehr Regierungen wieder verstärkt auf das Militär angesichts der vielen Konflikte in der Welt“, bedauert Dr.