Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung (ZKB) ist die Bearbeitung von potentiell gewaltträchtigen Konflikten durch konstruktive Methoden, die auf Gewaltanwendung verzichten. Zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist eine Alternative zum Versuch mit Waffengewalt Konflikte einzudämmen. Sie befördert im In- und Ausland eine neue Konfliktkultur. Entsprechende Instrumente wie der Zivile Friedensdienst (ZFD) oder das Zentrum für internationale Friedenseinsätze (ZIF) sind auf staatliche Förderung angewiesen – auch für den Einsatz in Deutschland.

Zivile Konfliktbearbeitung

Militärbischof lobt Mut von widerständigen Wehrmachtssoldaten

Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat den Widerstand von einzelnen Soldaten gegen den Nationalsozialismus gewürdigt. "Ihr Widerstand als Angehörige der Wehrmacht ist für die Bundeswehr traditionswürdig", erklärte der Bischof am Montag in Berlin. Sie seien wie die Attentäter des 20.

Mit Kerzen und Liedern ein Signal für den Frieden in die Welt gesendet

Mit Kerzen und Liedern haben mehr als 200 Menschen von Wittenberg aus ein deutliches Signal für den Frieden in die Welt gesendet. Schweigend zogen sie mit Kerzen und Lichtern in der Hand von der Schlosskirche durch die Stadt zum Marktplatz, um dort, unterstützt von einem jungen Chor aus Maulbronn, das „Dona nobis pacem“ zu singen.

Themenwoche Frieden ist gestartet

In Wittenberg hat bei der Weltausstellung Reformation die Themenwoche Frieden begonnen. „Wir wollen dabei gelungene Beispiele einer nicht-militärischen Konfliktlösung vorstellen und solchen zivilen Wegen zum Frieden mehr Gehör verschaffen“, unterstrich Dr.

Graben und die Erinnerung wachhalten

Osnabrück (epd). Vincent (19) aus Rotterdam stützt sich auf seine Schaufel und blinzelt in die Sonne über der Gedenkstätte Augustaschacht in Hasbergen bei Osnabrück. Eine kurze Pause vom Graben zwischen den halb verborgenen Kellermauern tut ihm gut. Der junge Niederländer nimmt am Sommerlager der Aktion Sühnezeichen in der Gedenkstätte teil.

Weltausstellung Reformation lenkt Fokus auf Frieden

Wittenberg (epd). Die Wittenberger Weltausstellung Reformation rückt das Thema Frieden in den Fokus ihrer nächsten Themenwoche. Vom 12. bis 17. Juli diskutieren dazu Experten und Besucher in der Lutherstadt, teilte der Verein Reformationsjubiläum 2017 am Sonntag mit.

Weltausstellung Reformation in Wittenberg lädt zur Themenwoche Frieden ein

Die Weltausstellung Reformation in der Lutherstadt Wittenberg. Sie ist Forum für Menschen aus aller Welt, über die Bedeutung der Reformation damals und heute nachzudenken. 16 Themenwochen sind geplant, bei denen gesellschaftlich brisante Fragen in Workshops, Podiumsdiskussionen, Gottesdiensten, Gesprächsrunden und innovativen Formaten miteinander verhandelt werden.

Jugendliche aus Europa leisten Friedensdienste in NS-Gedenkstätten

Osnabrück/Berlin (epd). Jugendliche aus ganz Europa werden in diesem Sommer zwei Wochen lang in der NS-Gedenkstätte Augustaschacht in Hasbergen bei Osnabrück mitarbeiten. Der Verein Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) veranstaltet dort vom 3. bis 16. Juli bereits zum elften Mal ein internationales Jugendsommerlager, teilte der in Berlin ansässige Verein am Dienstag mit.

Friedensbeauftragter: "Augsburger Bekenntnis" kritisch diskutieren

Bremen/Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, regt eine kritische Auseinandersetzung mit Teilen des reformatorischen "Augsburger Bekenntnisses" an. Unter anderem halte das Dokument aus dem Jahr 1530 fest, dass Christen rechtmäßig Kriege führen könnten, sagte der leitende Bremer Theologe am Freitag in Bonn.