Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

AGDF: Die Arbeit für den Frieden ist eine bleibende Aufgabe aus dem Reformationsjubiläum

Beim Reformationsjubiläum ist es nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden Christine Busch gelungen, die Freiheit eines Christenmenschen, die Verantwortung in Kirche und Gesellschaft, aber auch ökumenische Verbundenheit in versöhnter Verschiedenheit neu zu entfalten. Eine bleibende und auch zu verstärkende Aufgabe ist nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden die weitere Arbeit für den Frieden.

EKD-Friedensbeauftragter: Demokratische Streitkultur wieder stark machen

Streiten ist nach Auffassung des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, ein zentrales Element einer demokratischen Kultur. Wichtig sei dabei aber, dass eine demokratische Streitkultur wieder stark gemacht werde. „Streit ist erst einmal nichts Verwerfliches, sondern er hat auch sein Gutes.

EKD-Friedensbeauftragter Brahms wirbt für Streit ohne Hass

Bremen (epd). Ein Streit ohne Hass ist nach Auffassung des evangelischen Friedensbeauftragten Renke Brahms ein zentrales Element demokratischer Kultur. Das gelte erst recht, wenn es gelinge, die Sicht des Gegenübers nachzuvollziehen, sagte am Freitag der Beauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur bevorstehenden Ökumenischen Friedensdekade.

Papst: Atomwaffen schaffen trügerisches Gefühl der Sicherheit

Rom (epd). Papst Franziskus hat vor den katastrophalen Folgen eines jedweden Einsatzes von Atomwaffen gewarnt. Vor den Teilnehmern einer internationalen Abrüstungskonferenz wies er am Freitag im Vatikan auf das Risiko verheerender Zerstörung selbst durch zufällige Detonationen von Nuklearwaffen hin.

Ökumenische Friedensdekade zum Thema "Streit" im November

Bonn/Frankfurt a.M. (epd). Die diesjährige Ökumenische Friedensdekade vom 12. bis 22. November steht unter dem Motto "Streit!". Das Motto fordere heraus, nicht passiv zu sein, sondern "für Demokratie und Menschenwürde konstruktiv, entschieden und gewaltfrei zu streiten", erklärte der Veranstalterverein am Donnerstag in Bonn.

Interreligiöse Kundgebung in Myanmar: Aufruf zum Frieden

Rangun/Frankfurt am Main (epd). In Myanmars früherer Hauptstadt Rangun sind Zehntausende Menschen zu einer interreligiösen Kundgebung zusammengekommen, um die Einheit des Landes zu beschwören. Wie lokale Medien am Mittwoch berichteten, nahmen daran am Dienstagabend Buddhisten, Christen, Muslime und Hindus teil.

Münster lädt Religionen zum Dialog ein

Münster (epd). Zu einem "Religionsgipfel" lädt die Stadt Münster am Donnerstag rund 60 Vertreter von Religionsgemeinschaften und Konfessionen aus der Region bis ins Osnabrücker Land ein. Auf einem Empfang im Rathaus werde bei einer Lichterzeremonie je ein Vertreter ein Friedenslicht entzünden, kündigte die Stadt an. Thematisch dreht sich die Veranstaltung um Bildung.

Evangelische Freikirchen als weltweite Friedensstifter

Im Wirken als Friedensstifter sieht die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die sich wie die anderen evangelischen Freikirchen in der reformatorischen Tradition sowohl Luthers, Zwinglis und Calvin, aber auch des täuferischen Flügels als Erneuerungsbewegung sieht, eine wesentliche Aufgabe ihrer kirchlichen Arbeit.