Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Bischof Meister: Begriff des Genozids kann ich nicht benutzen

Der Begriff "Genozid" kann nach Ansicht des hannoverschen Landesbischofs Meister nicht auf das Vorgehen Israels im Gaza-Streifen bezogen werden. Er reagiert damit auf eine umstrittene Predigt des palästinensischen Bischofs Azar.

Bischof Azar bedauert Irritation durch "Völkermord"-Äußerung

Weil er in einem Gottesdienst in Jerusalem von "Völkermord" an den Palästinensern sprach, sorgte der palästinensische Bischof Azar für Empörung. Nun bedauert er, dass seine Worte "Irritation" ausgelöst haben.

Nach Eklat in Jerusalem: Westfälische Präses setzt auf Dialog

Projekte, Gedenkorte und viele Gespräche: Die Theologin Ruck-Schröder war mit einer Delegation des NRW-Landtags fünf Tage in Israel und im Westjordanland. Angesichts der Spannungen setzt sie auf dem Weg zur Verständigung auf Begegnungen und Dialog.

Bischof spricht von "Genozid": NRW-Delegation entsetzt

Weil der palästinensische Bischof Azar in einem Gottesdienst in Jerusalem von "Völkermord" spricht, verlässt der Vizepräsident des Zentralrats der Juden die Kirche. Unterstützung erhält er von einer Delegation des NRW-Landtages.

Kardinal Marx: Viele in der Kirche sind keine Demokraten

München (epd). Kardinal Reinhard Marx hat vor antidemokratischen Tendenzen in der Kirche gewarnt. „Wir haben viele Menschen unter uns, die keine Demokraten sind - darauf müssen wir achten“, sagte der Erzbischof von München und Freising laut einer Mitteilung vom Samstagabend. „Was von rechts außen kommt, ist immer spalterisch“, warnte Marx.

Kardinal Marx: Frieden kann nicht mit Waffen bewahrt werden

München (epd). Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat vor Wettrüsten und Kriegstreiberei gewarnt. „Das führt zu einer unendlichen Spirale der Gewalt“, sagte Marx beim „Gottesdienst der Nationen“ zum Abschluss der bundesweiten Interkulturellen Woche laut Mitteilung vom Sonntagabend. „Ich bin kein Politiker, aber die Sprache, die ich überall höre, beunruhigt mich.