Ausgehend vom Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren sich seit Ende der 1980er Jahre Gremien der Kirchen verschiedener Konfessionen, christliche Gruppen und Friedensdienste im Kontext der weltweiten Ökumene. Gemeinsames Ziel der verschiedenen Aktivitäten ist es auch heute, Frieden zu fördern, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und die Schöpfung Gottes zu bewahren.

Ökumene

Debatte über EKD-Friedenspapier: Wadephul vermisst Ukraine-Position

Die evangelische Kirche hat eine neue Position zur Friedensethik vorgelegt und im politischen Berlin zur Diskussion gestellt. Außenminister Wadephul lobt die Anerkennung der Verteidigungsbemühungen durch die Kirche. Er vermisst aber auch etwas.

Reformierter Bund kritisiert EKD-Friedensdenkschrift

Die evangelische Kirche hat eine Friedensdenkschrift vorgelegt, in der sich die reale Bedrohung spiegeln soll. Die geänderte Position zu Atomwaffen wird vom Sprecher des Reformierten Bundes kritisch gesehen.

AGDF: Neues Buch sucht nach Wegen zum Frieden in konfliktreichen Zeiten

Krieg gilt wieder als ein legitimes Mittel der Politik. Derzeit ist ein Vertrauen in militärische Sicherheit, auch in den Kirchen, zu erleben. Diesem Sog etwas entgegensetzen will das neue Buch „Frieden suchen in konfliktreichen Zeiten“, das die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Woltersburger Mühle nun herausgegeben haben.

Zwischen Gottes Frieden und realer Bedrohung

Die evangelische Kirche positioniert sich neu zu Krieg und Frieden. Im Dilemma zwischen biblisch gebotenem Gewaltverzicht und realer Bedrohung zeigt sie Verständnis für Aufrüstung. Nicht allen in der Kirche gefällt das.

Evangelische Friedensdenkschrift als Werkzeug für Krisenzeit

Frieden ist ein zentrales Thema der Kirchen. Die evangelische Kirche hat ein neues Grundsatzpapier vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und des Nahost-Konflikts veröffentlicht. Nicht alle Protestanten sind mit der Positionierung einverstanden.