Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

EKD-Friedensbeauftragter würdigt Erfolg der KSZE-Schlussakte von 1975

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, hat den Erfolg der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) gewürdigt. Am 1. August 1975, also vor 50 Jahren, wurde in Helsinki die Schlussakte unterzeichnet.

Gaza: Umstrittene Hilfe aus der Luft

Genf (epd). Schon bald sollen Transportflugzeuge der Bundeswehr Hilfsgüter über dem Gaza-Streifen abwerfen - doch die Methode ist umstritten. Angesichts der massiven Hungerkrise und der Einschränkungen durch die israelische Regierung dringen die Vereinten Nationen auf die volle Wiederaufnahme der Hilfe über den Landweg. Fragen und Antworten zu der geplanten Luftbrücke:

Bundeswehr soll spätestens am Wochenende Hilfsgüter für Gaza abwerfen

Berlin (epd). Flugzeuge der Bundeswehr sollen in den nächsten Tagen damit beginnen, Hilfsgüter über dem Gaza-Streifen abzuwerfen. Zwei Transportflieger vom Typ A400M seien derzeit auf dem Weg nach Jordanien, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Dienstagmittag nach einem Gespräch mit dem jordanischen König Abdullah II. in Berlin.

Gaza: Kardinal Woelki ruft zum Niederlegen der Waffen auf

Köln (epd). Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki fordert ein Ende der Kriegshandlungen sowie humanitäre Hilfen im Gaza-Streifen. „Die Waffen müssen sofort zum Schweigen gebracht werden, die Geiseln müssen freikommen und die notleidenden Menschen in Gaza müssen mit allem Lebensnotwendigem versorgt werden“, erklärte der Kölner Erzbischof am Sonntag in Köln.

Rheinische Kirche fordert Ende der Gewalt im Gaza-Konflikt

Düsseldorf (epd). Die Evangelische Kirche im Rheinland hat sich entsetzt über „die katastrophale humanitäre Lage in Gaza“ geäußert. „Es braucht ein Ende der Gewalt, der Zerstörungen und Vertreibungen“, schreibt Präses Thorsten Latzel in einem am Freitag in Düsseldorf veröffentlichten Brief an die Pfarrerinnen, Pfarrer und Gemeinden der rheinischen Kirche.

ZdK-Präsidentin Stetter-Karp: "Israel muss Völkerrecht achten"

Berlin (epd). Angesichts der humanitären Notlage im Gazastreifen dringt die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, auf ein Ende der Kampfhandlungen und die Versorgung der Bevölkerung. „Die humanitäre Lage der Zivilbevölkerung in Gaza ist katastrophal“, sagte Stetter-Karp dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (Donnerstag).

Landesbischöfin: Lage in Gaza ist unerträglich

Karlsruhe (epd). Die badische evangelische Landesbischöfin Heike Springhart hat die humanitäre Situation im Gazastreifen und in Syrien als unerträglich bezeichnet. Angesichts der Gewalt in den Regionen forderte sie am Mittwoch in Karlsruhe, das Schicksal der einzelnen Menschen nicht zu verdrängen.

Weltgesundheitsorganisation verurteilt Israels Angriffe auf Personal

Genf (epd). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat israelische Militärangriffe auf Mitarbeitende in Deir-al-Balah im Gaza-Streifen scharf verurteilt. Die Attacken gefährdeten die Hilfsoperationen der Organisation für die Bevölkerung in dem umkämpften Gebiet, sagte WHO-Sprecher Tarik Jasarevic am Dienstag in Genf.