Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Friedensbeauftragter Westfalen: Gewaltverzicht ist Voraussetzung für Frieden

Bielefeld (epd). Der Friedensbeauftragte der westfälischen Kirche, Christian Bald, hat mit Blick auf Initiativen zu einem möglichen Ende des Ukraine-Kriegs den Verzicht von Gewalt unterstrichen. Ein Streben nach Frieden brauche als ersten Schritt die Bereitschaft zu einem Gewaltverzicht, erklärte der Bielefelder Superintendent in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung.

Merz: Grundsätze der deutschen Israel-Politik sind unverändert

Die Einschränkung von Waffenlieferungen an Israel wird kritisiert - auch aus den Reihen der Union. Bundeskanzler Merz sieht in der Entscheidung jedoch keine Wende: Die Grundsätze der deutschen Israel-Politik seien unverändert, sagt Merz.

Hilfsorganisationen dringen auf Schutz für humanitäre Helfer

In Gaza, aber auch im Sudan riskieren Beschäftigte von Hilfsorganisationen täglich ihr Leben: Mindestens 383 Helfer wurden vergangenes Jahr weltweit getötet. Hilfswerke dringen auf Schutz und fordern auch von Deutschland diplomatischen Einsatz.

Hilfe für Soldaten bei Kinderfragen zum Krieg

Eichstätt (epd). Seit dem Krieg in der Ukraine sind für deutsche Soldatinnen und Soldaten schwierige Fragen um Leben und Tod nähergerückt. Eine Broschüre für Soldaten mit Familien hat das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) der Katholischen Universität Eichstätt (KU) herausgebracht.

Deutschland stoppt Ausfuhr von Rüstungsgütern an Israel

Israel will den Krieg im Gaza-Streifen trotz internationaler Warnungen ausweiten. Die Bundesregierung reagiert darauf mit einem Stopp aller Rüstungsexporte, die im Konfliktgebiet eingesetzt werden könnten. Dafür erntet Kanzler Merz auch Kritik.

EKD und Weltkirchenrat bei Apartheid und Israel weiter uneins

Die Evangelische Kirche in Deutschland hält an ihrer Kritik am Apartheid-Vorwurf des Weltkirchenrates gegen Israel fest. Trotz dieser Meinungsverschiedenheit setzt die EKD-Ratsvorsitzende Fehrs auf Dialog und vertiefte Zusammenarbeit.

Bischof Stäblein fordert Ende des Tötens in Gaza

Berlin (epd). Der Berliner evangelische Bischof Christian Stäblein hat sich für weitergehende Schritte zur Beendigung des Kriegs im Gaza-Streifen ausgesprochen. Es müsse alles unterstützt werden, „was auf ein Schweigen der Waffen und einen Weg zum Frieden hinwirkt“, erklärte Stäblein am Samstag im RBB-Hörfunk.