Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Äthiopien: Guterres fordert uneingeschränkten Zugang zu Tigray-Region

Frankfurt a.M./New York (epd). Trotz Zusagen der äthiopischen Regierung, Hilfsgüter in die umkämpfe Region Tigray zu lassen, gestalten sich humanitäre Lieferungen weiter schwierig. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR erklärte am Dienstag in Genf, die Region sei für seine Mitarbeiter noch nicht erreichbar.

Friedensforscher: US-Rüstungskonzerne bleiben Weltmarktführer

Frankfurt a.M./Stockholm (epd). Die weltweit 25 größten Rüstungskonzerne und Waffenlieferanten machen nahezu alle glänzende Geschäfte: Im vergangenen Jahr setzten sie mit dem Verkauf von Waffen und militärischen Dienstleistungen 361 Milliarden US-Dollar (297 Milliarden Euro) um, wie das Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag in Stockholm erklärte.

Äthiopische Regierung erklärt Militäroperation in Tigray für beendet

Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Die äthiopische Regierung hat nach rund einem Monat heftiger Kämpfe die Militäroperation in der Region Tigray für beendet erklärt. Das Büro von Ministerpräsident Abiy Ahmed teilte am Montag mit, die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF), die die Region bisher kontrollierte, sei vollständig geschlagen.

Friedensforscher: US-Rüstungskonzerne bleiben Weltmarktführer

Frankfurt a.M./Stockholm (epd). Die weltweit 25 größten Rüstungskonzerne und Waffenlieferanten machen nahezu alle glänzende Geschäfte: Im vergangenen Jahr setzten sie mit dem Verkauf von Waffen und militärischen Dienstleistungen 361 Milliarden US-Dollar (297 Milliarden Euro) um, wie das Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag in Stockholm erklärte.

Äthiopische Regierung: Wiederaufbau von Tigray hat begonnen

Frankfurt a.M./Addis Abeba (epd). Die äthiopische Regierung hat nach eigenen Angaben mit dem Wiederaufbau der umkämpften Region Tigray begonnen. Ministerpräsident Abiy Ahmed teilte am Samstagnachmittag auf Twitter mit, mehrere Teams hätten angefangen, zerstörte Infrastruktur zu reparieren und den Betrieb essenzieller Dienste wieder aufzunehmen.

UN: 47.000 Menschen aus Tigray in den Sudan geflüchtet

Genf (epd). Die Gewalt in der Tigray-Region in Äthiopien zwingt nach Angaben der Vereinten Nationen weiter viele Menschen zur Flucht. Allein am Donnerstag seien mehr als 1.000 Menschen aus Tigray in den Sudan geflüchtet, teilte das Hilfswerk UNHCR am Freitag in Genf mit. Insgesamt seien nun 47.000 Flüchtlinge aus Tigray im Sudan angekommen

Syrien-Gespräche enden mit Minimal-Ergebnis

Genf (epd). Das Verfassungskomitee für das Bürgerkriegsland Syrien hat seine vierte Gesprächsrunde in Genf mit einem Minimal-Ergebnis beendet. Das Komitee habe sich auf weitere Gespräche Ende Januar geeinigt und eine Agenda für das nächste Treffen festgelegt, sagte am Freitag der UN-Sondergesandte für Syrien, Geir Pedersen. 

UN: Mehr als 230.000 Tote im Jemen-Krieg

New York (epd). Der Krieg im Jemen und seine Folgen haben nach Schätzungen der Vereinten Nationen schon 233.000 Menschen das Leben gekostet. Der 2015 begonnene Konflikt habe zur schlimmsten humanitären Krise weltweit geführt, beklagte das UN-Büro zur Koordination humanitärer Angelegenheiten (Ocha), am Dienstag (Ortszeit) in New York.