Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Angriff auf das Herz wirtschaftlicher Hoffnungen

Maputo (epd). Der Vormarsch islamistischer Kämpfer schockt Mosambik. Auch nachdem die Regierung am Ostersonntag verkündet hat, die 67.000-Einwohner-Stadt Palma sei von der Armee zurückerobert, ist die Lage schwierig.

Maas: Druck auf Regime in Myanmar erhöhen

Essen/Berlin (epd). Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat dazu aufgerufen, einen Bürgerkrieg in Myanmar zu verhindern. "Die Militärs haben Myanmar innerhalb weniger Wochen an den Rand einer Katastrophe getrieben", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online/Dienstag).

NGO: Seit Putsch mindestens 550 Tote in Myanmar

Frankfurt a.M./Yangon (epd). In Myanmar sind bei neuen Protesten am Samstag Medienberichten zufolge mindestens fünf Menschen getötet worden. Das Nachrichtenportal "Irrawaddy" meldete, Soldaten und Polizisten hätten in der Stadt Monywa im Zentrum des Landes drei Menschen erschossen. Mindestens zwei Zivilisten seien zudem im Südwesten ums Leben gekommen.

Sicherheitsrat verurteilt Gewalt in Myanmar

Frankfurt a.M./New York (epd). Der UN-Sicherheitsrat hat die Gewalt der Militärjunta gegen Proteste in Myanmar scharf verurteilt. Die Mitgliedsstaaten prangerten "den Einsatz von Gewalt gegen friedliche Demonstranten" und "den Tod Hunderter Zivilisten, darunter Frauen und Kinder" an, wie es in einer am Donnerstag (Ortszeit) in New York veröffentlichten Erklärung heißt.

UN-Sondergesandte warnt vor Bürgerkrieg in Myanmar

Frankfurt a.M./Yangon (epd). Die UN-Sondergesandte für Myanmar, Christine Schraner Burgener, hat vor einem Bürgerkrieg in dem südostasiatischen Krisenland gewarnt. In Myanmar verschlimmere sich die Lage und ein Blutbad stehe bevor, erklärte die die Sondergesandte vor dem UN-Sicherheitsrat am Mittwoch (Ortszeit) in New York.

Syrien-Geberkonferenz bringt Zusagen von 5,3 Milliarden Euro

Brüssel (epd). Bei der internationalen Syrien-Geberkonferenz sind 5,3 Milliarden Euro an Zuschüssen zugesagt worden, wie der für Krisenreaktion zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic am Dienstagabend mitteilte. Deutschland will davon 1,74 Milliarden Euro bereitstellen, wie Außenminister Heiko Maas (SPD) bei der von der EU und den Vereinten Nationen organisierten virtuellen Veranstaltung sagte.

Terrormiliz IS kontrolliert Küstenstadt in Mosambik

Genf/Maputo (epd). Die Eroberung der Stadt Palma im Norden von Mosambik durch Islamisten hat international Besorgnis ausgelöst. Portugal sagte dem südostafrikanischen Land militärische Hilfe bei der Terrorbekämpfung zu.

Trotz Massaker weitere Proteste gegen Militärregime in Myanmar

Frankfurt a.M./Yangon (epd). Trotz der Massaker vom Wochenende protestieren die Menschen in Myanmar weiter gegen das Militärregime. So gingen Demonstrantinnen und Demonstranten in der Handelsmetropole Yangon sowie in den Bundesstaaten Kachin, Mon und Shan auf die Straße.

Berlin will bei Syrien-Konferenz über eine Milliarde Euro zusagen

Osnabrück/Brüssel (epd). Bei der Syrien-Geberkonferenz von Europäischer Union und Vereinten Nationen will die Bundesregierung weit über eine Milliarde Euro zusagen. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Montag in Berlin, 2020 habe Deutschland 1,58 Milliarden Euro in Aussicht gestellt, dieses Jahr werde es einen ähnlich substanziellen Beitrag leisten.