Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein. Daher ist es Aufgabe der Politik, aber auch der Gesellschaft weltweit die Ursachen für kriegerisch ausgetragene Krisen zu verhindern, nationaler Machtpolitik Grenzen zu setzen und internationale Institutionen zu stärken und kriegs- und gewaltfördernde Strukturen und die Rolle des Militärs kritisch zu hinterfragen.

Konflikte und Kriege

Weltkirchenrat besorgt über Lage in Myanmar und Sudan

Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat seine Sorge über mehrere Krisenregionen bekundet. „Das Vorgehen der militärischen Führungspersonen in Myanmar und im Sudan stellt einen skrupellosen Angriff auf den demokratischen Übergangsprozess und die Bevölkerung der beiden Länder dar“, erklärte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) am Mittwoch in Genf zum Abschluss der Tagung seines Exekutivausschusses.

Vielvölkerstaat vor dem Kollaps?

Frankfurt a.M. (epd). Die Lage in Äthiopien wird immer auswegloser. Eine friedliche Lösung des Tigray-Konflikts, der auf immer mehr Regionen im Land übergreift, ist nicht in Sicht - und wie es scheint, nicht gewollt. „Beide Seiten wollen militärisch gewinnen“, sagt Redie Bereketeab, Wissenschaftler am Nordic Africa Institute im schwedischen Uppsala.

Äthiopien lässt mehrere Fahrer von UN-Hilfstransporten frei

Frankfurt a.M./New York (epd). Äthiopien hat mehrere Fahrer von UN-Hilfstransporten freigelassen. 34 der 70 in der vergangenen Woche festgenommenen Fahrer seien wieder frei, sagte ein UN-Sprecher am Montag (Ortszeit) in New York. Der Grund für die Festnahmen blieb weiter unklar.

Vom "Revoluzzer" zum staatstragenden Vorbild

Bremen (epd). Wer das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung am Bahnhofsplatz der Hansestadt besucht, dem begegnet zuerst Dorothea Lätzel.

Opferzahl bei Protesten gegen Militär im Sudan gestiegen

Frankfurt a.M./Khartum (epd). Die Zahl der Toten und Verletzten bei Protesten gegen das Militär im Sudan steigt: Mindestens acht Menschen seien zuletzt getötet und mehr als 200 verletzt worden, teilte die sudanesische Ärzte-Vereinigung CCSD am Montag mit. Insgesamt 23 Menschen wurden demnach seit dem Militärputsch vom 25. Oktober getötet.

Deutsche Bischofskonferenz: EU kann Vorbild für Friedensprozesse sein

Bonn (epd). Die katholische Deutsche Bischofskonferenz wirbt für eine Fortentwicklung der Europäischen Union zu einem Friedens- und Demokratieprojekt. „Wir sind überzeugt: Die EU kann Vorbild für Friedens- und Demokratieprozesse in der ganzen Welt sein“, erklärte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck am Montag in Bonn zur Vorstellung eines sogenannten Expertentextes zu Europa.

Praktikum für entwicklungspolitischen Freiwilligendienst

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V. (AGDF) in Bonn sucht eine*n Praktikant*in im Projekt „Fortbildungsreihe als Multiplikator*in für Globales Lernen“ des evangelischen Forums entwicklungspolitischer Freiwilligendienst (eFeF). Das Projekt

Militärjunta im Sudan ernennt Übergangskabinett

Frankfurt a.M./Khartum (epd). Knapp drei Wochen nach einem Putsch hat die Militärjunta im Sudan ein Übergangskabinett ernannt. Der Anführer des Putsches, General Abdel Fattah al-Burhan, benannte mindestens 5 Militärs in den 14-köpfigen Übergangsrat, wie die staatliche Nachrichtenagentur Suna am Donnerstagabend berichtete.

UN-Sicherheitsrat fordert Ende der Gewalt in Myanmar

Frankfurt a.M., New York (epd). Der UN-Sicherheitsrat hat Myanmar zum sofortigen Ende der Gewalt gegen die Bevölkerung aufgerufen. Die Mitglieder des Gremiums seien tief besorgt über die neuste Gewalt in dem Land, hieß es in einer Erklärung von Mittwoch (Ortszeit), welche die französische Delegation veröffentlichte.