Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Friedenskonferenz tagt erneut online und wählt Arbeitsausschuss

Erneut wird die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD angesichts der Corona-Pandemie zu ihrer Jahrestagung nur online zusammenkommen. In Berlin wird lediglich eine kleine Gruppe präsent sein, die Vertreterinnen und Vertreter der EKD, ihrer Gliedkirchen, der kirchlichen Werke und Verbände werden digital dabei sein.

AGDF: Bundesregierung muss Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen

Nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) muss die Bundesregierung möglichst bald den UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen. Der Vertrag war vor einem Jahr am 22. Januar 2021, 90 Tage nach der 50. Ratifizierung durch einen UN-Mitgliedsstaat, völkerrechtlich in Kraft getreten.

AGDF: Restriktive Regelungen für deutsche Rüstungsexporte notwendig

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hält angesichts der nach wie vor erschreckend hohen Zahl an deutschen Rüstungsexporten restriktivere Regelungen und stärkere Kontrollen für notwendig. „Noch nie wurden innerhalb eines Jahres so viele Rüstungsexporte aus Deutschland genehmigt wie im vergangenen Jahr“, kritisiert Jan Gildemeister.

Friedensverband mahnt restriktive Regelungen für Rüstungsexporte an

Bonn (epd). Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) forderte restriktivere Regelungen und stärkere Kontrollen für deutsche Rüstungsexporte. „Noch nie wurden innerhalb eines Jahres so viele Rüstungsexporte aus Deutschland genehmigt wie im vergangenen Jahr“, kritisierte AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister am Sonntag in Bonn.

Käßmann: Wir brauchen Alternativen zur Waffenlogik

Hannover (epd). Die evangelische Theologin Margot Käßmann hat erneut dazu aufgerufen, mehr in zivile Friedensinitiativen und nicht in Kriege zu investieren. „Wir müssen Alternativen zu dieser Waffenlogik aufbauen“, sagte die frühere hannoversche Landesbischöfin in der Januar-Ausgabe des hannoverschen Straßenmagazins „Asphalt“. Es gebe andere Methoden.

Oldenburger Bischof: EKD braucht wieder einen Friedensbeauftragten

Oldenburg (epd). Nach Ansicht des Oldenburger Bischofs Thomas Adomeit braucht die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) schnellstmöglich wieder einen Friedensbeauftragten. „Ich halte diese Aufgabe nicht nur für wichtig, sondern für lebensnotwendig“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Kirchen-Appell zu Mitmenschlichkeit und Frieden

Bielefeld/Bonn (epd). Die Botschaft der Weihnachtsgeschichte ist nach Worten der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, auch an die Menschen in der Pandemie gerichtet. Diese Geschichte sei „sehr wohl auch eine für alles Volk, von pandemischem Ausmaß“, sagte Kurschus an Heiligabend in einem Gottesdienst in Bielefeld.

Hildegard Zumach ist gestorben

Am 15. Dezember 2021 ist Hildegard Zumach im Alter von 95 Jahren in Bergisch-Gladbach gestorben. Sie war von Oktober 1992 bis September 1996 die Vorsitzende der AGDF.

Appell zu nuklearer Abrüstung an Ministerinnen Baerbock und Lambrecht

Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ hat in Offenen Briefen an die neuen Ministerinnen im Verteidigungsministerium und Auswärtigem Amt appelliert, Forderungen zur nuklearen Abrüstung umzusetzen, die über die Inhalte des Koalitionsvertrages hinausreichen.