Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Wochenende mit zahlreichen Aktionen für ein Ende des Ukraine-Krieges

Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen für ein Ende des Ukraine-Kriegs gab es am Wochenende in mehr als 30 Städten – ein Bündnis aus 19 Friedensorganisationen, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hatte dazu aufgerufen. Wichtig war bei den Protesten vor allem Empathie für die Opfer des Krieges.

Kirchen rufen zum Frieden in der Ukraine auf

Vertreterinnen und Vertreter der beiden großen christlichen Konfessionen mahnen am Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zum Frieden. Ein Waffenstillstand sei das Ziel, auch wenn der Weg dahin nicht erkennbar sei.

EKD-Friedensbeauftragter: Jede Chance auf Waffenstillstand prüfen

Bonn/Erfurt (epd). Als „wichtige Grundlage für mögliche Verhandlungen“ hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, die Initiative Chinas für einen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg bezeichnet.

EKD-Friedensbeauftragter: Alle Chancen für Verhandlungslösungen ergreifen

Auch wenn Verhandlungen über ein Ende des russischen Krieges in der Ukraine für viele derzeit unrealistisch erscheinen, begrüßt der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Landesbischof Friedrich Kramer, die Initiative Chinas als eine wichtige Grundlage für mögliche Verhandlungen.

Einladung zu regionalen Vorveranstaltungen zum 6. Bücheler Aktionstag

Am 24. Juni ist der 6. Kirchliche Aktionstag gegen Atomwaffen am Fliegerhorst in Büchel, bei dem der ehemalige badische Landesbischof Professor Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh in einem Gottesdienst am Haupttor die Predigt halten wird. Bereits am 19.

Friedensverband ruft zum Gebet am Jahrestag des Kriegsbeginns auf

Bonn (epd). Zum Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar ruft die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) zum Friedensgebet auf. Klage, Sorge und die Hoffnung auf Frieden sollten im Gebet vor Gott gebracht werden, sagte das EAK-Vorstandsmitglied Sabine Müller-Langsdorf am Montag in Bonn.

24. Februar: Friedensaktionen in über 20 Städten geplant

Am 24. Februar jährt sich der Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine zum ersten Mal: Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!“ rufen 18 Friedensgruppen, darunter auch die AGDF, zu Protesten gegen den Krieg und für Frieden auf.

Friedensgebet zum Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine

Am 24. Februar jährt sich der russische Überfall auf die Ukraine zum ersten Mal. Zum Jahrestag hat die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) ein Friedensgebet vorbereitet für Friedensandachten und Friedensgottesdienste an diesem Jahrestag. Und sie stellt weitere Materialien zur Gestaltung von Friedensgebeten zur Verfügung.

Evangelische Kirche verhandelt über ihre Friedensethik

Durch den russischen Angriff auf die Ukraine ist die Diskussion über die ethische Legitimität von Waffenlieferungen in der evangelischen Kirche erneut auf die Tagesordnung gerückt. Die Kirche muss ihr Verhältnis zu Krieg und Frieden neu bestimmen.

Kurschus: Blumenaktion erinnert an Kriegsopfer in der Ukraine

Hannover, Bielefeld (epd). Mit einer Blumensaat-Aktion hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) an die Zehntausenden Kriegsopfer in der Ukraine erinnert. „Diese Menschen dürfen nicht hinter den Zahlen verschwinden. Sie sollen wissen, dass wir an sie denken und für sie beten“, erklärte die Ratsvorsitzende der EKD, Annette Kurschus, am Donnerstag in Hannover.