Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Kardinal Woelki warnt vor nationalistischen Tendenzen in der Politik

Köln (epd). Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki hat vor nationalistischen Tendenzen in der Politik gewarnt. "Je mehr Nationalismus unsere politisch Verantwortlichen leitet, umso gefährdeter ist der Frieden für alle", sagte er am Donnerstag im internationalen Soldatengottesdienst zum Weltfriedenstag im Kölner Dom.

Bundesweites Netzwerk Friedensbildung gegründet

Im Januar hat sich in Frankfurt am Main ein „Bundesweites Netzwerk Friedensbildung“ gegründet und eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. „Wir wollen die Friedensbildung in Deutschland fachlich und politisch stärken“, erklärte Ilka Hoffmann, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für die Gründungsmitglieder.

EKD-Konferenz für Friedensarbeit steht im Zeichen des Reformationsjubiläums

Das Reformationsjubiläum und die aktuellen landeskirchlichen Prozesse „Kirche des gerechten Friedens werden“ stehen im Mittelpunkt der achten Konferenz für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die sich am 23. und 24. Januar in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg trifft.

Studientagung in Wittenberg fragt nach dem Friedensauftrag von Kirche und Gesellschaft

Die Frage nach der Bedeutung der Reformation für das gegenwärtige Friedenszeugnis der Kirche steht im Mittelpunkt der Studientagung „Frieden ist des Menschen Berufung! Der Friedensauftrag von Kirche und Gesellschaft“ am 24. und 25. Januar in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in der Lutherstadt Wittenberg.

Rheinischer Präses für klare Kante gegen Rechtspopulismus

Düsseldorf (epd). In der Auseinandersetzung mit den Programmen und Funktionären rechtspopulistischer Parteien kann es nach Ansicht des rheinischen Präses Manfred Rekowski "vielfach nur klare Kante geben, weil wir einen völligen Dissens haben".

Die Rückkehr der Religion

Die Reformation bedeutete vor 500 Jahren eine Zeitenwende, sie erschütterte das Gefüge politischer Macht in Europa, sie schwächte die politische Macht des Papstes und leitete das Ende des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation ein. Die Reformation bereitete der Aufklärung den Boden.