Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Kein bisschen Frieden

Frankfurt a.M. (epd). Für die katholische Friedensbewegung Pax Christi könnte es eng werden. Im Januar haben die Bischöfe ein Sparpaket beschlossen, das unter anderem vorsieht, der deutschen Sektion von Pax Christi auf Bundesebene ab 2018 den bisher gezahlten Zuschuss von jährlich 60.000 Euro komplett zu streichen.

Landessynode beschließt Erklärung zum Gerechten Frieden

Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) hat nach intensiver Diskussion ein „Positionspapier zum Thema Gerechter Frieden“ verabschiedet.

Ausstellung in Bonner Kreuzkirche zeigt Alternativen zum Krieg

Bonn (epd). "Frieden geht anders" lautet der Titel einer Ausstellung, die ab dem 14. März in der Bonner Kreuzkirche präsentiert wird. Die Schau in der Krypta der Kirche solle über Alternativen zu bewaffneten Auseinandersetzungen aufklären und zeigen, wie Kriege mit gewaltfreien Methoden verhindert oder beendet werden konnten, teilte der evangelische Kirchenkreis Bonn am Freitag mit.

Präses Kurschus: Angst darf nicht regieren

Hagen (epd). Die westfälische Präses Annette Kurschus hat vor einer Instrumentalisierung des christlichen Glaubens für fremdenfeindliche Stimmungsmache gewarnt.

Plakatmotiv der diesjährigen FriedensDekade ausgewählt

Das diesjährige zentrale Plakatmotiv der Ökumenischen FriedensDekade steht fest. Im Rahmen eines bundesweiten ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs entfiel nun die Auswahl auf einen Entwurf von Antje Hubold aus Drispeth in Mecklenburg/Vorpommern.  Im Zentrum des neuen Plakats steht eine auf „Streit!“ eingestellte Friedenstaube.

Kirchenvertreter fordern mehr Geld für Krisenprävention

Berlin/Bonn (epd). In der Diskussion um eine Aufstockung des deutschen Militäretats haben Vertreter der evangelischen Kirche eine Stärkung der Mittel für Konfliktprävention gefordert. Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, sagte am Freitag in Bonn, ein Zuwachs im Verteidigungsetat von 37 auf 60 Milliarden Euro sei "wahnwitzig".

EKD-Militärbischof: Auch Mittel für Prävention aufstocken

Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat vor dem Hintergrund der Diskussion über eine deutliche Aufstockung des deutschen Verteidigungsetats an die Politik appelliert, auch die Mittel für Krisenprävention zu stärken.

EAK: Bundesregierung setzt offenbar künftig auf Machtpolitik

Bonn (epd). Bestrebungen von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), den Verteidigungsetat zu erhöhen, haben bei der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) scharfe Kritik ausgelöst.

"Menschen motivieren, sich für den Frieden zu engagieren"

München/Karlsruhe (epd). Bei der Internationalen Münchner Friedenskonferenz (17. bis 19. Februar) geht es um Friedensethik und den Protest gegen Krieg und Rüstungsexporte. Die Veranstaltung versteht sich als Alternativveranstaltung zur zeitgleich stattfindenden Münchner Sicherheitskonferenz. Einer der Referenten ist Stefan Maaß, Friedensbeauftragter der badischen evangelischen Landeskirche.