Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Aktion Sühnezeichen feiert 60-jähriges Bestehen

Berlin (epd). Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) feiert das 60-jährige Bestehen der Organisation Ende Mai mit mehreren Veranstaltungen. ASF-Geschäftsführerin Dagmar Pruin sagte am Montag in Berlin, dass sich die Organisation auch künftig für eine kritische und sensible Auseinandersetzung mit den Folgen der nationalsozialistischen Verbrechen engagieren werde.

Bedford-Strohm zu Syrien: "Militärschläge nicht die Lösung"

Trier/München (epd). Bayerns evangelischer Landesbischof, Heinrich Bedford-Strohm, hat den Angriff der Westmächte USA, Frankreich und Großbritannien auf Ziele in Syrien kritisiert. "Ich glaube, viele von uns haben das Gefühl: Man muss irgendetwas tun gegen die Verletzung der elementarsten Regeln des Völkerrechts durch Giftgasangriffe", erklärte Bedford-Strohm am Samstag in Trier.

"Brenzliger denn je"

Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat seine große Sorge angesichts der verbalen Eskalation im Syrien-Konflikt ausgedrückt.

EAK: Pazifistische Stimme in der Kirche ist erforderlich

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) will künftig verstärkt die vielfältigen Aktivitäten in der Friedensarbeit in den Landes- und Freikirchen in den Blick nehmen und Möglichkeiten des Erfahrungsaustausches zwischen den Akteuren innerhalb der EKD und der Freikirchen schaffen.

„Aufruf zur Nachfolge“ in Arusha verfasst

Die Teilnehmenden der Konferenz für Weltmission und Evangelisation (CWME) des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), darunter auch der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms (Bremen), haben am 13. März, dem letzten Tag der Konferenz, einen „Aufruf zur Nachfolge“ verfasst und verkündet. Mehr als 1.000 Menschen hatten sich in Tansania für die CWME versammelt.

Friedensdekade: Petition fordert Entschuldigung bei Uwe Steimle

Dresden/Leipzig/Frankfurt a.M. (epd). Nach der Abberufung des Dresdner Kabarettisten Uwe Steimle als Schirmherr der Ökumenischen Friedensdekade 2018 fordern mehrere Tausend Unterzeichner einer Online-Petition eine Entschuldigung der Organisatoren.

Württembergische Katholiken gegen Militärmesse Itec in Stuttgart

Stuttgart (epd). Mit einer öffentlichen Erklärung hat sich der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart gegen Rüstungsmessen in Stuttgart ausgesprochen. Anlass ist die internationale Militär- und Waffentechnikmesse Itec, die vom 15. bis 17. Mai in der Messe Stuttgart stattfindet.

Kabarettist Steimle nicht mehr Schirmherr der Friedensdekade

Bonn (epd). Der Dresdner Schauspieler und Kabarettist Uwe Steimle ist nicht mehr Schirmherr der diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade. Nach heftiger Kritik von Initiativen gegen Rechtsextremismus habe sich der Leitungskreis entschieden, die erst in der vergangenen Woche bekanntgegebene Zusammenarbeit wieder zu beenden, teilte der Trägerverein der Friedensdekade am Mittwoch in Bonn mit.