Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Kompromiss im Streit über Fotos von Kindern an Bundeswehr-Waffen

Stuttgart (epd). Fotos von Kindern an Bundeswehr-Waffen, die im Sommer durch die Medien gingen, haben am Dienstag das Stuttgarter Landgericht beschäftigt. Ein Elternpaar wollte die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG) mit einer Unterlassungsverpflichtung davon abhalten, die Bilder von ihnen und ihren Kindern weiter zu veröffentlichen.

Innenminister de Maizière verbietet Salafisten-Vereinigung

Berlin (epd). Die Salafistengruppe "Die wahre Religion" gilt als Sammelbecken von Dschihadisten - jetzt hat das Bundesinnenministerium die islamistische Vereinigung verboten. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte am Dienstag in Berlin, die Organisation habe Hassbotschaften verbreitet und Jugendliche für den Kampf terroristischer Gruppen in Syrien und im Irak rekrutiert.

Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung auch für US-Soldaten bestätigen

Die Verhandlung über den Asylantrag des US-Soldaten André Shepherd vor dem Verwaltungsgericht in München bietet nach Ansicht der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden die Chance, das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung auch für US-Soldaten in Deutschland zu bestätigen.

Kirchliche Aktivisten dringen auf "friedenslogische Politik"

Magdeburg (epd). Kirchliche Friedensaktivisten dringen auf eine Neubestimmung der protestantischen Friedensethik. In einem sogenannten Karlsruher Aufruf fordern sie von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eine klare Absage an die Bereithaltung, Androhung und Anwendung militärischer Gewalt.

Appell zu einer Neuorientierung der kirchlichen Friedensethik

Es ist ein Appell für eine Neuorientierung der kirchlichen friedensethischen Position mit einer klaren Absage an die Bereithaltung, Androhung und Anwendung militärischer Gewalt und einem deutlichen Bekenntnis zur zivilen Konfliktbearbeitung.

EAK: Buch „Friede sei...“ als Impuls für die Friedensarbeit vor Ort

Rechtzeitig zum Beginn der ökumenischen Friedensdekade hat die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) das Buch „Friede sei!“ veröffentlicht mit Fotos und Texten von Friedhelm Schneider, als Impulse aus der internationalen Friedensarbeit und als interessante Anregung für die Friedensarbeit vor Ort.

Bürgerinitiative protestiert gegen Militärnutzung der Heide

Haldensleben (epd). Die Bürgerinitiative Offene Heide demonstriert am Sonntag mit dem 281. Friedensweg weiter für eine zivile Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide. Da an diesem Tag auch die Ökumenische Friedensdekade unter dem Motto "Kriegsspuren" beginnt, soll es zum Auftakt auch Worte aus der Kirche geben, wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten.