Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Bedford-Strohm kritisiert Rüstungsexporte

Frankfurt a.M. (epd). Spitzenvertreter der evangelischen Kirche haben einen stärkeren Einsatz für Frieden gefordert. In seiner am Freitag verbreiteten Botschaft zum Jahreswechsel kritisierte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, die deutsche Rüstungsexport-Politik. „Am Reden vom Frieden fehlt es nicht.

Bischof Meister: Europa ist die Lösung und nicht das Problem

Hannover (epd). Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister ruft die Kirchen angesichts der Wahlen zum EU-Parlament im Mai zu einem aktiven Wahlkampf auf. "Wir brauchen neben den üblichen Wahlaufrufen der Bischöfe ein breites Spektrum von Initiativen, ohne dabei parteipolitisch zu werden", sagte der evangelische Theologe im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

„Der Friede auf Erden ist keine Utopie, wenn Jesus Christus das Sagen hat“

Auf die Protestkraft der christlichen Weihnachtsbotschaft hat der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski hingewiesen. Weihnachten, die Geburt von Gottes Sohn, eröffne der Menschheit neue Möglichkeiten, sowohl persönlich als auch weltweit, sagte Rekowski in seiner Predigt an Heiligabend in der Johanneskirche in Düsseldorf.

Renke Brahms zur Jahreslosung 2019: „Der Frieden beginnt im Kleinen, in mir, bei uns!“

Jeder kann nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, einen Beitrag zum Frieden leisten. „Der Frieden beginnt bei uns, in unserem Umgang miteinander, bei jedem Eintreten gegen alle Formen der Gewalt in unserem Umfeld, in der Familie, in der Stadt, in unserem Land, im Kleinen, bei mir, bei uns“, so Brahms.

Die Bilanz der Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung ist ernüchternd

Die GKKE hat heute eine erste Bilanz der Rüstungsexportpolitik der neuen Bundesregierung vorgelegt. „Die Bilanz, die wir nach einem dreiviertel Jahr ziehen, ist ernüchternd. Entgegen aller Ankündigungen ist nicht zu erkennen, dass die Bundesregierung dem Ernst der rüstungsexportpolitischen Fragen gerecht wird.

Papst beklagt zum Weltfriedenstag Leid von Kindern in Kriegsgebieten

Rom (epd). Papst Franziskus hat an das Leid von Kindern in Kriegsgebieten erinnert. In seiner am Dienstag im Vatikan veröffentlichten Botschaft zum Weltfriedenstag beklagte er, jedes sechste Kind weltweit sei von den Folgen bewaffneter Konflikte betroffen, "wenn es nicht sogar selbst Soldat oder Geisel bewaffneter Gruppen wird". Die katholische Kirche begeht seit 1968 den 1.

Kirchen machen Regierung mitverantwortlich für Jemen-Katastrophe

Berlin (epd). Die beiden großen Kirchen haben die Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung scharf kritisiert und eine Kehrtwende gefordert. Die Regierung sei mitverantwortlich für die humanitäre Katastrophe im Jemen, erklärten die Kirchenvertreter am Montag in Berlin bei der Vorstellung des diesjährigen Rüstungsexportberichts der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE).

EKD-Friedensbeauftragter besorgt über drohende Entwicklungen der EU hin zur Militärmacht

Besorgt hat sich der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Pastor Renke Brahms (Bremen), über die aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen der Europäischen Union gezeigt. Anlass sind die Beratungen zum Europäischen Verteidigungsfonds im Rahmen des Mehrjährigen Finanzrahmens der EU im Europäischen Parlament in dieser Woche.

Neue Richtlinien für Rüstungsexporte vermutlich erst 2019

Berlin (epd). Die Bundesregierung vertagt die Überarbeitung der Richtlinien für den Export von Rüstungsgütern ins nächste Jahr. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Mittwoch bei ihrer Befragung im Bundestag, sie verspreche, die Bundesregierung werde spätestens im ersten Halbjahr 2019 damit fertig sein.