Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.

Friedensbewegung

Protest gegen Krieg und Atomkraft: Ostermärsche fortgesetzt

Frankfurt a.M., Bonn (epd). Die Friedensbewegung hat am Karfreitag ihre Ostermärsche und Friedenskundgebungen fortgesetzt. Diese stehen in diesem Jahr unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine, wie das Netzwerk Friedenskooperative mitteilte. Bereits am Donnerstag fanden vereinzelt erste Aktionen statt.

Innerkirchliche Debatte um Waffenlieferungen an Ukraine hält an

Hannover/Hamburg (epd). In der evangelischen Kirche bleiben Waffenlieferungen an ukrainische Streitkräfte weiter umstritten. Die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, bezweifelte in einem Interview mit der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ (Donnerstag), dass diese am Ende Frieden bringen.

Bewegungsforscher Rucht rechnet mit mehr Ostermarschierern

Frankfurt a.M., Berlin (epd). Der Berliner Soziologe und Politologe Dieter Rucht hält es für wahrscheinlich, dass der Ukraine-Krieg den Ostermärschen einen deutlichen Schub versetzt. Er rechne damit, dass an den Demonstrationen und Kundgebungen vom 14. bis 18.

Friedensbewegung verteidigt Pazifismus und kritisiert Aufrüstung

Düsseldorf (epd). „Frieden schaffen ohne Waffen“ lautete Anfang der 80er Jahre ein griffiger Slogan der Friedensbewegung, der Grundlage einer dauerhaften Friedensordnung werden sollte. Auf ungezählten Plakaten, Aufklebern, Transparenten, Handzetteln und Aktionshandbüchern erschien der Spruch in immer neuer Gestaltung.

Hotline für Kriegsdienstverweigerer im Ukraine-Krieg geschaltet

Offenbach (epd). Der Verein Connection in Offenbach hat eine Beratungs-Hotline für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure in Russland, Belarus und der Ukraine eingerichtet. „Wir erleben, dass sich sowohl aus Belarus und Russland als auch aus der Ukraine Männer dem Kriegseinsatz verweigern und aus dem Land flüchten“, sagte Rudi Friedrich von dem Kriegsdienstverweigerungs-Netzwerk am Donnerstag.

Ukraine: Arbeitsgemeinschaft fordert Schutz für Deserteure

Berlin (epd). Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerer und Frieden hat Forderungen nach Schutz und Asyl für ukrainische, russische und belarussische Kriegsdienstverweigerer und Deserteure bekräftigt. Sie müssten in Deutschland und in der Europäischen Union eine Perspektive für ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten, schreibt Geschäftsführer Wolfgang M.

Protestantische Friedensethik auf dem Prüfstand

Hannover, Bielefeld (epd). Frieden ist ein zentrales Thema des christlichen Glaubens und naturgemäß ein Kernthema der Kirche. In jedem Gottesdienst wird für den Frieden gebetet, am Ende werden die Herzen und Seelen der Gläubigen dem Frieden Gottes anempfohlen.

Verbände fordern Asyl für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer

Offenbach, Frankfurt a.M. (epd). Ein Bündnis von Friedens- und Flüchtlingsorganisationen fordert das Recht auf Asyl für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus Russland, Belarus und der Ukraine. Bisher gelte in Deutschland deren Verfolgung nicht ohne weiteres als Asylgrund, kritisierten die Vereine Connection in Offenbach und Pro Asyl in Frankfurt am Main am Dienstag.