Eine Vielzahl von Menschen, Initiativen und Organisationen engagiert sich vor Ort und überregional vernetzt für den Frieden. Sie verbindet u.a. der Einsatz gegen Krieg, Rüstung, Atomwaffen und für friedliche Konfliktbearbeitung.

Friedensbewegung

Ostermärsche stellen sich gegen Aufrüstungspläne

Bonn, Frankfurt a.M. (epd). Die Ostermarsch-Proteste richten sich in diesem Jahr gegen die aktuellen Aufrüstungspläne. „Der Kern unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts ist eine Kultur des Friedens“, erklärten die Kooperation für den Frieden und der Bundesausschuss Friedensratschlag am Sonntag in Bonn und Frankfurt am Main.

Käßmann eröffnet in Hannover Friedenssynode parallel zum Kirchentag

Hannover, Bonn (epd). Die einstige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, hat angekündigt, dass sich die christliche Friedensbewegung zeitgleich zum 39. Kirchentag in Hannover „lebendig, kompetent und kreativ“ zu Wort melden wird.

AGDF: Nukleare Waffen zerstören, was sie verteidigen sollen

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) kritisiert, dass im Zuge der aktuellen sicherheitspolitischen Debatte Atomwaffen wie selbstverständlich als Bestandteil der europäischen Verteidigungspolitik verstanden werden. „Das passt zu einer Logik, die sagt: Je größer unser militärisches Droh- und Vernichtungspotential, umso sicherer sind wir.

Theologin: "Man kann dem anderen nicht verbieten, dass er sich wehrt"

Hannover (epd). Die Generalsekretärin des Evangelischen Kirchentags, Kristin Jahn, hat einen realistischeren Blick der evangelischen Friedensbewegung auf den Krieg in der Ukraine gefordert. „Wir können uns nicht bequem zurücklehnen und das Thema Sicherheit auslagern, in der Hoffnung, dass uns schon irgendwer schützen wird.

Initiative will "christlichen Friedensruf" an den Kirchentag senden

Hannover (epd). Die Initiative „Christlicher Friedensruf Hannover 2025“ will vom 1. bis zum 3. Mai am Rande des 39. Evangelischen Kirchentags in Hannover „eine mutige, starke und beherzte theologische Stimme gegen die Militarisierung der nationalen und internationalen Politik und der Gesellschaft hörbar“ machen.

Bündnis fordert von neuer Regierung restriktive Rüstungskontrolle

Bonn (epd). Union und SPD sollten nach Ansicht eines Bündnisses von Friedens- und Menschenrechtsorganisationen bei den laufenden Koalitionsgesprächen eine restriktive Rüstungsexportkontrolle vereinbaren. Rüstungsgüter seien keine normalen Waren und sollten beim Export besonders kontrolliert werden, erklärte die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) am Donnerstag in Bonn.