Nur wenige Wochen nach dem Putsch im Niger verkünden Militärs auch im zentralafrikanischen Gabun die Absetzung des Staatschefs. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell äußerte sich besorgt.
Berlin (epd). Der Afghanistan-Einsatz ist nach Einschätzung der Kirchen an unrealistischen Zielen, systematischer Unehrlichkeit und mangelndem Wissen über die afghanische Gesellschaft gescheitert.
Genf (epd). Der russische Angriffskrieg verschärft die Bildungsmisere in der Ukraine laut Unicef immer weiter. Die russischen Attacken auf Schulen hielten unvermindert an, sodass die Kinder keinen sicheren Ort zum Lernen hätten, erklärte die Regionaldirektorin des Hilfswerks für Europa und Zentralasien, Regina De Dominicis, am Dienstag in Genf.
Nörvenich, Berlin (epd). Ein Bündnis aus Friedensinitiativen hat für den 14. Oktober nach Nörvenich (Kreis Düren) zum Protest gegen das Nato-Manöver „Steadfast Noon“ aufgerufen.
Esterwegen, Kr. Emsland (epd). Die Gedenkstätte Esterwegen im Emsland hat beantragt, das Lied „Wir sind die Moorsoldaten“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen.
Genf (epd). Sechs Jahre nach der brutalen Vertreibung der Rohingya aus Myanmar hat UN-Hochkommissar Volker Türk eine strafrechtliche Ahndung der Verbrechen gefordert. Die brutale Kampagne des Militärs gegen die muslimische Minderheit der Rohingya Ende August 2017 habe mutmaßlich den Charakter eines Völkermordes gehabt, erklärte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte am Donnerstag in Genf.
Genf (epd). In der Demokratischen Republik Kongo herrscht laut dem UN-Welternährungsprogramm (WFP) die größte Hungerkrise weltweit. Rund 25,8 Millionen Menschen in dem afrikanischen Land hätten nicht genug zu essen, warnte der Kongo-Landesdirektor des WFP, Peter Musoko, am Dienstag bei einer Videokonferenz.
Brüssel/Berlin (epd). Die bevormundende Art westlicher Industrienationen in der internationalen Zusammenarbeit führt nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Günther Maihold zu einem Bedeutungsgewinn der Brics-Staaten.
Osnabrück (epd). Eine internationale Tagung befasst sich am 5. und 6. Oktober in Osnabrück mit der Frage, wie in Zukunft Frieden in der Welt gelingen kann. Organisiert wird die Veranstaltung vom Bistum Osnabrück, der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, der Universität Osnabrück und dem Netzwerk „Sicherheit neu denken“, wie das Bistum am Montag mitteilte.