Stuttgart/Veitshöchheim (epd). Der Divisionskommandeur der 10. Panzerdivision Veitshöchheim, Generalmajor Ruprecht von Butler, hat den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan verteidigt. Während des internationalen militärischen Einsatzes sei von Afghanistan keine Gefahr mehr ausgegangen, sagte von Butler im christlichen Podcast „Hoffnungsmensch“ in Stuttgart.
Berlin (epd). Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine haben laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstag) rund 3.500 russische Männer im wehrfähigen Alter einen Asylantrag in Deutschland gestellt.
München (epd). In der aktuellen Migrationsdebatte will der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, Monsignore Wolfgang Huber, Fluchtursachen in den Fokus rücken. „Die Frage der Migration nach Europa muss in Afrika gelöst werden“, betonte Huber am Freitag in einer Pressemitteilung.
Berlin (epd). Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, hat ihre Forderung nach diplomatischen Bemühungen Deutschlands für ein Ende des Ukraine-Kriegs bekräftigt. Der Weltfriedenstag am 21. September solle zum Anlass genommen werden, über die „humanitären Kosten“ des Kriegs nachzudenken, sagte sie am Donnerstag im RBB-Inforadio.
Die Schmiedeaktion "Schwerter zu Pflugscharen" in Wittenberg war vor 40 Jahren ein Meilenstein der DDR-Friedensbewegung. Die evangelische Kirche erinnert an den Jahrestag und kommt dabei auch auf aktuelle Friedensdebatten zu sprechen.
Bonn/Hannover (epd). Die großen Kirchen in Deutschland haben ihre Sorge über das erneute Aufflammen der Gewalt in der Region Berg-Karabach geäußert. In einer gemeinsamen Erklärung kritisieren sie das massive militärische Vorgehen der Regierung Aserbaidschans.
Brüssel (epd). Die EU-Kommission hat den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vorgeschlagen, den besonderen Schutzstatus für Flüchtlinge aus der Ukraine um ein weiteres Jahr zu verlängern. „Europa wird so lange an der Seite der Ukraine stehen, wie es notwendig ist“, erklärte eine Sprecherin der EU-Kommission dazu am Dienstag in Brüssel.
Bremen (epd). Die Bremer Friedensstiftung „Die Schwelle“ fordert mehr Geld im nächsten Bundeshaushalt zur Unterstützung gewaltfreier Konfliktlösungen. 2024 müssten die Mittel für zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und Friedensförderung ausgebaut werden, erklärte Geschäftsführerin Petra Titze am Dienstag mit Blick auf den Weltfriedenstag der Vereinten Nationen am Donnerstag (21.