Tagelang haben Lkw mit Hilfslieferungen für Gaza am Rafah-Grenzübergang auf ägyptischer Seite gewartet. Am Samstag machte sich ein erster Konvoi mit 20 Lkw auf den Weg. Bundeskanzler Scholz begrüßte die Hilfslieferungen.
Bremen (epd). Der Friedensbeauftragte der Bremischen Evangelischen Kirche, Pastor Andreas Hamburg, befürwortet die Lieferung deutscher Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine. „Liefern, ganz klar“, sagte der Theologe am Sonnabend dem Bremer „Weser-Kurier“. Mit humanitären Lieferungen könne sicher einiges bewirkt werden.
Münster (epd). Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, warnt vor einer Bodenoffensive im Gaza-Streifen. „Ich hoffe sehr, dass wir nicht Bodentruppen dahin schicken“, sagte Primor in einem am Freitag veröffentlichten Interview der „Deutschen Initiative für den Nahen Osten“ (Dino) in Münster.
Bonn (epd). Für eine Deeskalation der bewaffneten Auseinandersetzungen und eine politische Verständigung in Nahost hat sich die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) ausgesprochen.
Er zeigte die Nazis wegen der Ermordung Behinderter an, war Pionier der Bio-Landwirtschaft und der Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg: Vor 125 Jahren wurde Lothar Kreyssig geboren. Sein bekanntestes Lebenswerk ist die "Aktion Sühnezeichen".
München (epd). Angesichts antisemitischer Angriffe in Deutschland hat der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm der jüdischen Gemeinde seine Solidarität zugesichert. „Antisemitismus ist keine Meinung. Er ist einfach nur schrecklich“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd). An dieser Stelle fühle er „bedingungslose Solidarität mit den Jüdinnen und Juden“.
Nach dem Beschuss eines Krankenhauses im Gaza-Streifen wird international Aufklärung gefordert. Das Leid der Bevölkerung wird immer unerträglicher. UN-Generalsekretär Guterres sendet einen dramatischen Appell und verlangt eine Feuerpause.
Seit mehr als einer Woche dauert der Krieg zwischen Israel und der Hamas an. Im Gaza-Streifen wächst die Not. Auch die dort lebenden Menschen seien Opfer der Hamas, sagt Bundeskanzler Scholz.
München/Freiburg (epd). Den muslimischen Antisemitismus und Antijudaismus kann man nach Ansicht des Freiburger Islamwissenschaftlers Abdel-Hakim Ourghi nicht nur auf die politischen Folgen nach der Gründung des Staates Israels zurückführen.