Vor 50 Jahren, am 9. Dezember 1968, war es soweit: Im Dominikanerkloster in Frankfurt/Main wurde die „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“ (AGDF) von Personen gegründet, die mehrere Friedensdienste vertraten.
Der Gesprächskreis Internationale Freiwilligendienste (GIF) hat die Entscheidung des Deutschen Bundestags nachdrücklich begrüßt, im kommenden Jahr für den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) mehr Mittel zu bewilligen, als die Bundesregierung in ihrem Haushaltsentwurf für 2019 vorgesehen hat.
Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers fördert erstmals sechs Friedensorte in der Landeskirche. Aus dem Fonds Friedenswege erhalten sie eine Fördersumme von insgesamt 580.000 Euro. Die Friedensorte machen Bildungsangebote für unterschiedliche Altersgruppen und übernehmen für Kirchenkreise und Sprengel stellvertretende Aufgaben im Rahmen der Friedensarbeit.
Hundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und in Zeiten von wieder zunehmenden kriegerischen Auseinandersetzungen in vielen Teilen der Erde, hat die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau das Thema Frieden in den Mittelpunkt ihrer Beratungen gestellt.
Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade hat auf seiner Novembertagung Anfang dieser Woche in Kassel das Jahresmotto für das Jahr 2019 festgelegt. „friedensklima“lautet das neue Motto, unter dem vom 10. - 20. November des kommenden Jahres die 39. FriedensDekade bundesweit in Kirchengemeinden und Friedensinitiativen begangen wird.
Wie schon in diesem Jahr soll es auch 2019 am zweiten Jahrestag der Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrages durch 122 Staaten, dem 7. Juli, einen Aktionstag am letzten deutschen Atomwaffenstützpunkt in Büchel in der Eifel geben.
Die AGDF - Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden – feiert 2018 und 2019 das 50jährige Jubiläum des Dachverbandes mit heute 31 Friedensorganisationen. Auf der Zeitgeschichtlichen Tagung „Christliche Friedensarbeit hat Geschichte“ Ende März 2019 blicken wir zurück auf ausgewählte Aspekte von 50 Jahren Friedensengagement.
Die Möglichkeiten und Herausforderungen gewaltfreier Konfliktbearbeitung stehen im Mittelpunkt des nächsten Heidelberger Gesprächs am 8. und 9. März 2019 in Frankfurt/Main.
Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat aus Anlass der Ökumenischen FriedensDekade vor den Gefahren einer zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung kriegerischer Waffen gewarnt.
Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland 2019 in Dresden wird die „Friedensarbeit in der evangelischen Kirche“ als Schwerpunktthema haben. Schon jetzt laufen dazu die Vorbereitungen, auf der EKD-Synode in Würzburg berichtete nun der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms über den aktuellen Stand.