Auch in Zeiten der Bedrängnis Offenheit und Freundschaft einüben, klar machen, wann Kompromisse nötig sind und wann keine gemacht werden können und ernsthafte Diskurse ermöglichen, das ist nach Ansicht von Dr. Dagmar Pruin von grundlegender Bedeutung für eine offene Gesellschaft.
„Voraussetzungen und Grenzen von Versöhnungsprozessen nach Kriegen“, so lautet das Thema des 4. Ökumenischen Friedensdialoges am 23. Oktober in Münster, zu dem die Deutsche Kommission Justitia et Pax und die Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD einladen.
Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat Politik und Gesellschaft aufgefordert, sich anstelle von fruchtlosen Debatten über einen Pflichtdienst mehr Gedanken darüber zu machen, wie die vorhandenen Probleme auf freiwilliger Basis gelöst werden können. Dabei sollten die Freiwilligendienste stärker in den Blick genommen werden, so der Friedensverband.
Angesichts möglicher Gespräche über eine Waffenruhe oder sogar einen Frieden in der Ukraine hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, dazu aufgerufen, das Gebet für einen gerechten Frieden in der Ukraine zu verstärken.
Der zentrale Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade 2025 findet am Mittwoch, 12. November 2025, um 18:00 Uhr in der Jakobikirche Chemnitz statt. Damit wird einer der Höhepunkte der Ökumenischen FriedensDekade in der Europäischen Kulturhauptstadt 2025gefeiert, ein Ort, der in diesem Jahr wie kaum ein anderer für kulturelle Begegnung und Verständigung steht.
Anlässlich des 80. Jahrestages des ersten Abwurfs einer Atombombe auf Hiroshima, aber auch vor dem Hintergrund des russischen Überfalls auf die Ukraine, hat der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, in Mutlangen betont, dass es die vordringliche politische Aufgabe sein müsse, die Dominanz des Militärischen einzuhegen.
Die katholische Deutsche Kommission Justitia et Pax und die Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD unterstreichen zum 80. Jahrestag des Abwurfs der ersten Atombomben über Hiroshima und Nagasaki, dass es weiterhin wichtig ist, das Ziel einer atomwaffenfreien Welt nicht aufzugeben, und ernsthafte Anstrengungen zu unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen.
Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Friedrich Kramer, hat den Erfolg der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) gewürdigt. Am 1. August 1975, also vor 50 Jahren, wurde in Helsinki die Schlussakte unterzeichnet.