Immense Staatsausgaben werden für Rüstung ausgegeben. Deutschland ist einer der größten Waffenproduzenten und -exporteure der Welt. Die Kirchen sind sich einig, dass Rüstungsexporte restriktiv geregelt werden müssen und in Krisengebiete verboten werden sollten. Auch angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage nach (Auf- bzw. Ab-)Rüstung neu und fordert eine Positionierung heraus.

Rüstung

Theologe Huber plädiert für mehr Realismus in der Friedensethik

Berlin (epd). Der Berliner Theologe und Ethiker Wolfgang Huber wünscht sich angesichts der anhaltenden Bedrohung Europas infolge des Ukrainekriegs eine realistische Auseinandersetzung mit den Folgen von Gewalt in der evangelischen Friedensethik.

Evangelische Friedensarbeit mit breitem Angebot in Hannover dabei

Vom 30. April bis zum 4. Mai ist in Hannover wieder Deutscher Evangelischer Kirchentag. Mit zahlreichen Gottesdiensten, Veranstaltungen, Workshops, Gesprächsrunden, Informationen auf dem Markt der Möglichkeiten und vielen anderen Angeboten in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Mit dabei ist auch die Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD mit einem vielfältigen Angebot.

Kirchen verstehen Rüstungspläne: Bedrohung durch Russland real

Berlin (epd). Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) hat Verständnis für die deutschen Aufrüstungspläne. „Die Bedrohung durch die Russische Föderation ist real“, sagte der katholische Geschäftsführer des Zusammenschlusses kirchlicher Organisationen, Jörg Lüer, dem „Spiegel“. Gleichzeitig warnte er davor, dass die Aufrüstung eine Eigendynamik entwickelt.

Käßmann: Rüstung ist keine Investition in die Zukunft

Hannover (epd). Nach Ansicht der evangelischen Theologin Margot Käßmann ist das derzeitige Wirtschaftswachstum dank der florierenden Rüstungsindustrie in Norddeutschland kein Grund zum Feiern. „Rüstung ist keine Investition in die Zukunft.

AGDF: Nukleare Waffen zerstören, was sie verteidigen sollen

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) kritisiert, dass im Zuge der aktuellen sicherheitspolitischen Debatte Atomwaffen wie selbstverständlich als Bestandteil der europäischen Verteidigungspolitik verstanden werden. „Das passt zu einer Logik, die sagt: Je größer unser militärisches Droh- und Vernichtungspotential, umso sicherer sind wir.

Bündnis fordert von neuer Regierung restriktive Rüstungskontrolle

Bonn (epd). Union und SPD sollten nach Ansicht eines Bündnisses von Friedens- und Menschenrechtsorganisationen bei den laufenden Koalitionsgesprächen eine restriktive Rüstungsexportkontrolle vereinbaren. Rüstungsgüter seien keine normalen Waren und sollten beim Export besonders kontrolliert werden, erklärte die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) am Donnerstag in Bonn.