Immense Staatsausgaben werden für Rüstung ausgegeben. Deutschland ist einer der größten Waffenproduzenten und -exporteure der Welt. Die Kirchen sind sich einig, dass Rüstungsexporte restriktiv geregelt werden müssen und in Krisengebiete verboten werden sollten. Auch angesichts kriegerischer Auseinandersetzungen stellt sich die Frage nach (Auf- bzw. Ab-)Rüstung neu und fordert eine Positionierung heraus.

Rüstung

Tagung über 50 Jahre christliche Friedensarbeit

Bonn (epd). Die christliche Friedensarbeit in den letzten 50 Jahren beleuchtet eine zeitgeschichtliche Tagung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Anlass der Veranstaltung am 28. und 29. März in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn ist das 50-jährige Bestehens der AGDF, wie der Zusammenschluss von 31 Organisationen und Friedensgruppen am Donnerstag in Bonn ankündigte.

Wehrbeauftragter kritisiert hohe Belastung und Mängel

Berlin (epd). Mängel bei Material und Verwaltung sorgen bei Bundeswehreinsätzen in Krisenregionen für Unmut unter den Soldaten. Wie aus dem am Dienstag vorgestellten Jahresbericht des Wehrbeauftragten des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), hervorgeht, mehren sich Zweifel, ob die Bundeswehr bei der Verlegung eigener Kräfte im westafrikanischen Mali "deren Schutz ernst genug nimmt". 

Rüstungsexporte gehen deutlich zurück

Berlin (epd). Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Rüstungsexporte genehmigt als ein Jahr zuvor. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Omid Nouripour hervor, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Demnach wurden im Jahr 2018 Rüstungsexporte im Wert von rund 4,8 Milliarden Euro gebilligt.

Studientag in Arnoldshain fragt nach gewaltfreien Initiativen für den Frieden

Gewalt gehört zum Alltag in der Welt. In Europa, auf anderen Kontinenten. Oft ist die Gewalt auch eine der Fluchtursachen für viele Menschen. Auf der anderen Seite finden in Medien und Politik die konstruktiven Möglichkeiten dagegen zu wenig Beachtung. Eine Studientagung der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD und der Evangelischen Akademie Frankfurt am 22. und 23.

Wieder ein nukleares Wettrüsten?

Frankfurt a.M. (epd). Ein neues nukleares Wettrüsten könnte drohen, warnte der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, im vergangenen Oktober.

Friedenspfarrer: Rüstungsfirmen brauchen staatliche Kontrolle

Stuttgart (epd). Pfarrer Joachim Schilling, Beauftragter der Evangelischen Landeskirche in Württemberg für Friedensarbeit, will mehr staatliche Kontrolle über Rüstungsfirmen. Teile der Rüstungsfirmen sollten verstaatlicht werden, um den Export besser kontrollieren zu können, sagte er in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst.

Bedford-Strohm kritisiert Rüstungsexporte

Frankfurt a.M. (epd). Spitzenvertreter der evangelischen Kirche haben einen stärkeren Einsatz für Frieden gefordert. In seiner am Freitag verbreiteten Botschaft zum Jahreswechsel kritisierte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, die deutsche Rüstungsexport-Politik. „Am Reden vom Frieden fehlt es nicht.

Die Bilanz der Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung ist ernüchternd

Die GKKE hat heute eine erste Bilanz der Rüstungsexportpolitik der neuen Bundesregierung vorgelegt. „Die Bilanz, die wir nach einem dreiviertel Jahr ziehen, ist ernüchternd. Entgegen aller Ankündigungen ist nicht zu erkennen, dass die Bundesregierung dem Ernst der rüstungsexportpolitischen Fragen gerecht wird.