Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

EKHN wirbt mit Brief, App und "Alexa" für ein faires Streiten

Darmstadt (epd). Mit der Aktion „fairständigen“ rückt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ab dem 6. November das Thema Frieden in den Mittelpunkt. Mehr als 900.000 Briefe an alle evangelischen Haushalte im Kirchengebiet zwischen Biedenkopf und Neckarsteinach werben für ein faires Streiten, wie die EKHN am Freitag in Darmstadt mitteilte.

Materialbox „gewagt“ gibt Anstöße zu Frieden und Freiheit

Eine Material-Box „gewagt“ gibt Gesprächsanstöße für Jugendarbeit, Schule, Erwachsenenbildung und Familie und verschafft so verschiedene Zugänge zu den Themen „Frieden“ und „Freiheit“. Sie umfasst 110 Anstöße in sechs Kategorien, mit denen man allein ins Nachdenken oder mit anderen ins Gespräch kommen kann.

Vom Frieden singen

Frankfurt a. M. (epd). „Mein Frieden, “Friedensharmonie„ oder auch “Frieden, Bier und Sonne„: So heißen einige der unzähligen Playlists, die sich unter dem Stichwort “Frieden„ beim Musikstreaming-Dienst Spotify finden lassen. Klassiker wie der von Ralph Siegel komponierte Grand-Prix-Hit “Ein bisschen Frieden„ von Nicole oder Nenas “99 Luftballons" sind meistens dabei.

Friedenskonsortium warnt vor Konfliktpotenzial der Klimakrise

Bonn (epd). Mit Blick auf den Weltklimagipfel warnt das Konsortium Ziviler Friedensdienst vor dem wachsenden Konfliktpotenzial der Klimakrise. „Der Druck auf Umwelt und Ressourcen verschärft bestehende Konflikte und bringt neue hervor“, erklärte das Konsortium am Mittwoch in Bonn. Schon heute bedrohe der Klimawandel die Lebensbedingungen vieler Menschen.

Aufruf der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung: Empfehlungen anlässlich der Verhandlungen zum Koalitionsvertrag

Empfehlungen anlässlich der Verhandlungen zum Koalitionsvertrag Die Parteien, die nun über eine Regierungskoalition verhandeln, sind sich weitgehend darin einig, dass Deutschland vor großen Veränderungen steht. Globale Krisen wie Migrationsbewegungen, Covid-19-Pandemie und Auswirkungen der Klimakrise stellen Politik und Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

Christlich-Muslimische Friedensinitiative (CMFD) begrüßt öffentlichen Gebetsruf in Köln

Die Christlich-Muslimische Friedensinitiative (CMFD) begrüßt den Schritt der Stadt Köln, künftig zeitweise einen öffentlichen Gebetsruf der Moscheegemeinden in Köln zu ermöglichen und damit der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit Rechnung  zu tragen. Mit diesem Schritt habe die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker, ein Zeichen der Akzeptanz der Religion geset

„Neue Chancen, um Denkanstöße für ein friedliches Miteinander zu geben“

Mit einer neuen App wird das Material zur Ökumenische FriedensDekade vom 7. bis 17. November 2021 auf digitalem Weg ergänzt. Sie macht das Engagement für den Frieden mobil: ein täglicher Impuls zum Nachdenken als Push-Nachricht, ein Aktionsvorschlag für jeden Tag sowie ein tägliches Friedensgebet.

Appell für Rüstungsexportkontrollgesetz

33 Organisationen haben den Appell für ein Rüstungsexportkontrollgesetz mit unterzeichnet. Die neue Bundesregierung muss konsequente Schritte der Einschränkung von Rüstungsexporten als Schritt hin zu einem vollkommen Verbot gehen. Der Text des Appells: