Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Margot Käßmann gegen Aufstockung der Bundeswehr

Berlin (epd). Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, kritisiert die geplante Aufstockung der Bundeswehr. "7.000 Soldaten mehr ändern nichts", sagte die Theologin der "Bild am Sonntag".

Kirchenvertreter besorgt über Situation von Kriegsdienstverweigerern

Bonn (epd). Kirchliche Friedensfachleute haben sich besorgt über die Situation von Kriegsdienstverweigerern weltweit geäußert. In vielen Ländern seien Verweigerer nach wie vor Repressionen und sozialer Ausgrenzung ausgesetzt oder ihnen drohten sogar Gefängnisstrafen, erklärte die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) am Freitag in Bonn.

EAK betont das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung

Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung (15. Mai) hat die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) nachdrücklich das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung betont. „Niemand darf gegen sein Gewissen zum Dienst mit der Waffe gezwungen werden. Dies ist in jedem Land der Erde zu achten und zu respektieren“, unterstreicht Dr.

EKD-Friedensbeauftragter kritisiert Aufstockung der Bundeswehr

Bonn (epd). Die geplante Aufstockung der Bundeswehr stößt bei evangelischen Friedensverbänden auf heftige Kritik. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wolle offenbar bereits Pflöcke einrammen und Vorentscheidungen treffen, bevor das neue Weißbuch veröffentlicht werde, erklärten die Verbände am Mittwochabend in Bonn.

Frieden im Nahen Osten

Die Kirchen haben den Frieden im Nahen Osten im Blick. Immer wieder beschäftigen sich kirchliche Gremien mit der Frage, wie es einen Frieden zwischen Israel und Palästina geben kann. Kürzlich hat die „Assembly of Catholic Ordinaries of the Holy Land“ ihre Sorge über die Entwicklung in Israel und Palästina ausgedrückt, nachdem der Vatikan Palästina offiziell als Staat anerkannt hat.

Deutlich gestiegenes Interesse an KDV-Beratungen

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Beratungen von Kriegsdienstverweigerern bei der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Bonn deutlich gestiegen. Dies ergibt sich aus der Bilanz der EAK für 2015, die jetzt vorgelegt wurde.

Brahms: Frieden ohne internationale Rechtsordnung ist nicht vorstellbar

Aus Anlass des 70-jährigen Bestehens des Internationalen Gerichtshofs hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, die Bedeutung des Rechts als Grundlage eines gerechten Friedens betont. „Für eine friedliche Welt brauchen wir Institutionen, Regeln und Verfahren eines international vereinbarten Rechtszustands“, ist der Theologe überzeugt.

Wittenberg bekommt Denkmal "Schwerter zu Pflugscharen"

Wittenberg (epd). Zur Erinnerung an die pazifistische Schmiedeaktion "Schwerter zu Pflugscharen" in Wittenberg 1983 wird in der Lutherstadt ein Denkmal errichtet. Dazu entsteht bis März 2017 im Lutherhof eine frei stehende Skulptur in zeitgenössischer Formensprache, teilte die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt am Donnerstag mit.