Kirchliche Friedensarbeit trägt dazu bei, dass Fragen des Friedens noch stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Kirche rücken: in Gottesdienst und Andacht, im konstruktiven Umgang mit Konflikten in und außerhalb der Kirche, durch gesellschaftspolitisches Engagement und übergreifende Projekte. Themen sind u.a. Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit, Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, Zusammenhänge zwischen Frieden, Gerechtigkeitsfragen und die Bewahrung der Schöpfung.

Kirchliche Friedensarbeit

Marx: Entwicklungspolitik ist auch Sicherheitspolitik

Ebersberg (epd). Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat vor mehr Waffen in Europa gewarnt. Sicherheit bedeute nicht mehr Militär, sagte der Erzbischof von München und Freising, laut einer Mitteilung bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Samstag in Ebersberg.

Joachim Gauck hätte ein Zeichen setzen können

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) haben bedauert, dass der scheidende Bundespräsident Joachim Gauck bei seiner Verabschiedung nicht auf einen Großen Zapfenstreich der Bundeswehr verzichtet. Entsprechende Forderungen hatte es von unterschiedlicher Seite gegeben.

EKD-Friedensbeauftragter: UN stärken statt Wehretat erhöhen

Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat seine Kritik an der geplanten Aufstockung des Verteidigungshaushalts erneuert. "Statt nun Verteidigungsetats hochzufahren, wäre es sinnvoller, internationale Organisationen wie die UN und die OSZE zu stärken", sagte Brahms am Donnerstagabend in Wuppertal.

Malu Dreyer wird Schirmherrin der Ökumenischen Friedensdekade

Mainz/Bonn (epd). Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) übernimmt die Schirmherrschaft der Ökumenischen Friedensdekade 2017. Dreyer scheue weder den Konflikt noch klare Worte, setze aber auf einen Dialog, der die Menschen ernst nehme, erklärte der Vorsitzende der Ökumenischen Friedensdekade, Jan Gildemeister, am Donnerstagabend in Bonn.

Brahms: Kirche muss den Vorrang von Zivil in der politischen Diskussion betonen

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Notwendigkeit kirchlicher Friedensarbeit angesichts globaler Herausforderungen betont. Bei einem „Offenen Abend“ in der Elberfelder Johanneskirche in Wuppertal unterstrich dabei den Vorrang von Zivil, den die Kirche in der politischen Diskussion betonen müsse.