Friedensethik und Friedenstheologie gehen zwei zentralen Fragen nach: Worin begründet sich ethisch verantwortetes Handeln und wie leiten sich daraus Handlungsmaximen und konkrete Handlungsschritte ab? Welche Rolle spielt darüber hinaus ein Menschenbild, das den Bezug zu Gott herstellt? Welcher besondere Auftrag ergibt sich speziell aus dem Handeln Jesu für die Kirche und einen glaubenden Menschen?  In der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ aus dem Jahr 2007 sowie in der Kundgebung der EKD-Friedenssynode von 2019 in Dresden mit dem Titel „Kirche auf dem Weg der Gerechtigkeit und des Friedens“ sind die Grundzüge der evangelischen Friedensethik beschrieben.

Friedensethik und Friedenstheologie

Kirchenvertreter fordern Ja zum Atomwaffenverbotsvertrag

Büchel (epd). Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat an die Bundesregierung appelliert, sich dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag anzuschließen. Es müsse alles dafür getan werden, dass die letzten Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden, sagte Renke Brahms am Samstag in Büchel in der Eifel.

Politik und Pazifisten würdigen verstorbenen Friedenskämpfer Baumann

Bremen (epd). Bremens Bürgermeister und Senatspräsident Carsten Sieling (SPD) hat den im Alter von 97 Jahren verstorbenen Friedensaktivisten Ludwig Baumann als "unverzichtbare Stimme für unsere Gesellschaft" gewürdigt. "Sein Einsatz für Frieden und Menschlichkeit verdient große Anerkennung, sein Lebenswerk ist bewundernswert", sagte Sieling am Freitag. Der Senat werde ihn ehren.

Evangelische Friedensarbeit würdigt Engagement von Ludwig Baumann gegen NS-Unrecht

Die evangelische Friedensarbeit hat den Vorsitzenden des Bundesverbands für die Opfer der NS-Militärjustiz, Ludwig Baumann, für sein unermüdliches und langjähriges Engagement für die Annullierung der Urteile der NS-Militärgerichte, aber auch für sein Eintreten für Gewissensfreiheit, Kriegsdienstverweigerung und Gewaltfreiheit gewürdigt. Ludwig Baumann ist am 5.

„Christen werden sich keinesfalls an atomare Abschreckung gewöhnen“

„Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit. Denn Friede muss gewagt werden …“ Mit Sätzen des Theologen Dietrich Bonhoeffer stellt sich Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, an die Seite derjenigen, die den kirchlichen Aktionstag gegen Atomwaffen am 7. Juli 2018 am Fliegerhorst Büchel in der Eifel unterstützen.

Letzter Wehrmachtsdeserteur Ludwig Baumann gestorben

Bremen (epd). Der langjährige Vorsitzende der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz, Ludwig Baumann, ist tot. Der gebürtige Hamburger sei am Donnerstagmorgen im Alter von 97 Jahren gestorben, teilte ein Sprecher des Verbandes in Bremen mit. Baumann sei Herz, Motor und Stimme der Opfervereinigung gewesen.

Ökumene-Zentrum ruft zur Teilnahme an Aktionstag gegen Atomwaffen auf

Frankfurt a.M./Büchel (epd). Das Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau und von Kurhessen-Waldeck hat dazu aufgerufen, für ein Verbot von Atomwaffen und den Umstieg auf eine "friedenslogische Außen- und Sicherheitspolitik" zu demonstrieren. Gemeinsam mit den "pax christi"-Diözesanverbänden Limburg und Mainz werden Vertreter des Zentrums am 7.